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Über 30 Helfer aus Coesfeld im Katastrophengebiet im Einsatz

Patienten evakuiert, Wasser abgepumpt und Säcke gefüllt

Coesfeld

Der Einsatzbefehl kam am späten Mittwochabend. „Um 21.30 Uhr sind 20 Leute von uns mit vier Fahrzeugen nach Eschweiler ausgerückt“, berichtet Dominik Möller, Sprecher der Coesfelder Feuerwehr. Sie helfen bei der Bewältigung der Hochwasser-Lage. Auch das Technische Hilfswerk hat nach Auskunft des Ortsbeauftragten Frank Immendorf einen solchen Ruf erhalten. Es schickte neun Ehrenamtliche mit zwei Fahrzeugen plus Lichtmastanhänger nach Düsseldorf-Erkrath. Das DRK beorderte vier Freiwillige nach Eschweiler ab. Wie Vorstand Christoph Schlütermann erklärte, halfen Andre Hölker und Jan Flothkötter als hauptamtliche RTW-Besatzung und die Ehrenamtlichen Stefan Grüter und Yannick Riemer gestern dabei, ein Krankenhaus zu evakuieren. Die DRK-Männer transportierten Patienten aus dem St.-Antonius-Hospital in Eschweiler in andere Krankenhäuser.

Von Detlef Scherle

Helfer des Technischen Hilfswerks aus Coesfeld waren in Düsseldorf-Erkrath im Pump-Dauereinsatz. Foto: Foto: THW

„Die Lage vor Ort ist noch immer unübersichtlich“, gab Immendorf Rückmeldungen seiner THW-Helfer weiter, die noch in der Nacht für die Ausleuchtung an einem „Brennpunkt“ gesorgt hatten und gestern mit Pumpen versuchten, der Wassermassen weiter Herr zu werden.

Bei der Feuerwehr standen ebenfalls Pumpmaßnahmen im Vordergrund, aber auch das Füllen und Anhäufen von Sandsäcken.

Das Ganze könne mehrere Tage dauern, hieß es. Allerdings sollten gestern Abend sowohl bei der Feuerwehr als auch beim THW durch Nachtarbeit völlig erschöpfte Helfer noch durch ausgeruhte Kräfte ausgetauscht werden. | Kreis Coesfeld

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