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St.-Pius-Gymnasium verabschiedet seine Abiturientia

„Reich an Schätzen“ in die Zukunft

COesfeld

Mit einem Abi-Schnitt von 2,21 hat das St.-Pius-Gymnasium seine Abiturientia verabschiedet. Auf der Freilichtbühne erhielten die Schülerinnen und Schüler corona-konform ihre Zeugnisse überreicht.

Abschied von den „Königen von morgen“: Die Abiturientia 2021 freut sich auf der Freilichtbühne über den erfolgreichen Abschluss der Schullaufbahn. In den Reden wurden die Schüler immer wieder für ihre Leistungen in – oder trotz – der Pandemiezeit gelobt. Foto:

Vorangegangen war ein Gottesdienst. In seiner Predigt betonte Pfarrer Fabian Tilling, den die Abiturienten noch als Schulseelsorger am Pius kennengelernt hatten, dass die ehemaligen Pianer sich „reich an Schätzen“ auf ihren weiteren Lebensweg machen. Dazu gehöre insbesondere die Erfahrung, „viele Menschen, die die letzten Jahre geprägt haben, als wertvoll erkannt zu haben“, wird er in der Pressemitteilung der Schule zitiert.

Judith Henke-Imgrund erinnerte als Vertreterin des Bistums Münster als Schulträger in ihrer Rede im Anschluss an den Gottesdienst vor allem an die Belastungen der Corona-Pandemie. „Sie haben trotz widriger Bedingungen den Mut und den Glauben an sich selbst nicht verloren“, so Henke-Imgrund. Bürgermeisterin Eliza Diekmann ging ebenfalls auf die Pandemie ein. „Immer wieder wurdet ihr aus eurer Schul-Routine gerissen.“ Doch hätten die Schüler umso härter gearbeitet. Mit der Abizeugnis-Übergabe sei nur der „Startschuss“ gegeben worden „Verantwortung für euer eigenes Leben zu übernehmen.“

Als Elternvertreter wandte sich Christian Vogt an die Schüler. Er blickte auf die vergangenen Jahre zurück und erinnerte etwa an die Rom-Reise 2014 als erstes Highlight in der Pius-Laufbahn der aktuellen Abiturientia. Als „dringlichste Aufgabe der Zeit“ mahnte er die Abiturienten „dem Klimawandel zu begegnen“. Die Verantwortung dürfe nicht auf Politik, Industrie oder „die anderen“ abgewälzt werden.

Schulleiter Dr. Norbert Just würdigte die Leistung der Schüler in der Pandemie und dankte dabei auch dem Kollegium. Gemeinsam habe man „Berge abgetragen und Täler überbrückt auf diesem Wege.“ Stufenleiter Mario Böckmann konnte der Corona-Pandemie trotz aller Erschwernisse auch einige positive Aspekte abgewinnen: „Ihr habt gelernt, mit Ungewissheiten klarzukommen und eigenverantwortlich zu handeln“, so Böckmann. „Ihr wisst, wie man Hindernisse überwindet!“ Leonie Kaup gehörte als Schüler-Vertreterin das Schlusswort. Sie lobte ihre Stufe als „eingespieltes Team“. Während des Distanzunterrichts hätten sich alle Schüler Tag für Tag zwingen müssen „sich für unsere Aufgaben und gegen Netflix zu entscheiden“, so Kaup. Mit dem „Abitur in der Tasche“ gelte aber nun das Abi-Motto: „Wir sind nun ohne Sorgen die Könige von morgen“.

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