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Planspiel „Projekt Zukunft“ zum ersten Mal rein digital durchgeführt

Schüler haben gute Ideen für die Unternehmen

CoesfEld

Im vergangenen Jahr musste das Unternehmensplanspiel „Projekt Zukunft“ wegen Corona ausfallen. In diesem Jahr stand für Angela Bülo, Leiterin des Gymnasium Nepomucenum, Christian Krahl, Leiter des Heriburg-Gymnasium, und die Vertreter der Volkshochschule nach kurzen Überlegungen fest, dass es eine digitale Variante geben soll.

Ein Blick auf das Board. Das digitale Miteinander hat so gut funktioniert, dass das Projekt demnächst auch in der Hybrid-Form durchgeführt werden soll. Foto:

„Die VHS hat das Konzept an die neuen Anforderungen angepasst und mehrere Treffen mit den Trainern und Trainerinnen zur Vorbereitung der Woche durchgeführt,“ erläutert VHS-Leiterin Dr. Mechtilde Boland-Theißen jetzt in einer Pressemitteilung. Eine Woche lang haben 111 Schüler der Q1- Stufe beider städtischen Gymnasien an den Aufgabenstellungen von acht Unternehmen geforscht. Begleitet durch erfahrene Trainer der VHS haben die Jugendlichen recherchiert, Befragungen organisiert und Experteninterviews geführt. Zum Abschluss präsentierten sie die Ergebnisse vor Entscheidern der Unternehmen. „Wie jedes Jahr haben wir das Projekt evaluiert: Die Ideen der Schüler und Schülerinnen waren genauso kreativ und innovativ wie in der analogen Form,“ so VHS-Projektleiter Jürgen Rasch.

Folgende Unternehmen waren dabei: Christophorus Kliniken, Ernsting’s family GmbH & Co. KG, J. W. Ostendorf, Sparkasse Westmünsterland, Stadtwerke Coesfeld GmbH und Stadt Coesfeld (mit zwei Gruppen) sowie der Bio-Großhandel Weiling.

Für die Schüler war das Projekt ein Gewinn: „Mir hat besonders die Arbeit mit dem Miro-Board gefallen, weil man die Ergebnisse der ganzen Woche immer vollständig zusammen hatte und auch die Ergebnisse von den anderen Teilnehmern sehen konnte,“ so ein Kommentar aus der Schülerschaft. Auch wurde geäußert, dass es „trotz Videokonferenz einfach war zu kommunizieren.“

Nicht nur die Schüler, sondern auch die Leitungen der Gymnasien und die Lehrerschaft waren von der Woche überzeugt. „Das Projekt Zukunft war auch in diesem Jahr außerordentlich erfolgreich, die Rückmeldungen unserer Schülerinnen und Schüler durchweg sehr positiv. Die digitale Form hat sich als sehr erfolgreich erwiesen“, so Katrin Terlaack (Koordinatorin) vom Gymnasium Nepomucenum. Dem schließt sich Schulleiter Christian Krahl vom Gymnasium-Heriburg an. „Die Rückmeldungen unserer Schülerinnen und Schüler waren durchweg sehr positiv. Alle Teilnehmenden waren voll bei der Sache und haben ihre beeindruckenden Ergebnisse professionell und abwechslungsreich präsentiert.“ Fürs nächste Jahr sind digitale, hybride und analoge Formate geplant.

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