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Veranstalter und Besucher ziehen durchweg positives Fazit zum Berkelsommer

Über 1000 Gäste sprechen für Neuauflage

Coesfeld

Der Sommer schaute noch einmal vorbei, als auch der Berkelsommer im Schlosspark sich an diesem Wochenende verabschiedete. Insgesamt 13 Veranstaltungen wurden an diesem idyllischen Ort auf der extra installierten Bühne über der Berkel angeboten. Nur vier Veranstaltungen mussten wegen schlechten Wetters abgesagt werden.

Von Elvira Meisel-Kemper und Florian Schütte

Von den 17 geplanten Veranstaltungen des Berkelsommers fielen nur vier wetterbedingt ins Wasser. Eine Neuauflage im kommenden Sommer ist nicht ausgeschlossen. Foto: Fotos: emk/Archiv

„Wir können mit der ganzen Veranstaltungsreihe zufrieden sein. Besonders gut angenommen wurden die Konzerte der ,Joyful Singers‘ und der ,Blauen Husaren‘. Das macht Mut, dass es ein Event für Coesfeld werden könnte“, zog Michael Banneyer, Sprecher des Arbeitskreises Kultur und Freizeit des Stadtmarketing Vereins Coesfeld & Partner e.V., eine erste Bilanz. Ohne das Sponsoring der Stadtwerke wäre das allerdings nicht möglich gewesen, ergänzte er.

Auch für die Besucher bei diesem vorletzten Konzert des ersten Berkelsommers stand fest, dass ein solches Angebot ruhig wiederkommen könnte im nächsten Sommer. Einige Besucher nutzten mehrfach die Gelegenheit, Konzerte zu besuchen, denn auch das wurde immer wieder betont, es sei für jeden etwas dabei gewesen. „Ich war am Sonntag bei den Joyful Singers dabei, gestern und heute auch. Das Angebot ist super. Jeder kann sich da sein Stück Kuchen raussuchen. Und dann sitzen wir hier im Grünen, besser geht es doch gar nicht“, freute sich Besucherin Astrid Hirtz und wippte weiter mit zu den schwungvollen Klängen der Beckers Blues Band. Auch andere Besucher, die namentlich nicht genannt werden wollten, nutzten mehrfach die Angebote des Berkelsommers und baten um Neuauflage im nächsten Jahr.

Auch die Beckers Blues Band, die seit mindestens 17 Jahren eine feste Größe ist in der Musiklandschaft von Coesfeld ist, trumpfte so richtig auf. Mit Kerstin Rietmanns Stimme, die mal seidenweich, mal kratzig bluesig daherkam, Egbert Bronstering (Saxophon), Michael Rath (Gitarre/Gesang) und den Brüdern Norbert Becker (Bass) und Friedhelm Becker (Schlagzeug) und ihrem Repertoire aus der Welt des Blues und des Jazz sorgten sie für eine tolle Atmosphäre. „Summertime“, „Sinner’s Prayer“ oder „Stormy Monday“ waren nur drei der über 20 Songs, die sie auf sich zugeschnitten hatten.

„Das Hansemahl war ein super Einstieg in den Berkelsommer“, blickt Katja Koch vom Stadtmarketing Verein zurück. Weit über 1000 Gäste, schätzt ihre Kollegin Annette Grütters, haben insgesamt den Berkelsommer besucht. Allein an den vergangenen beiden Wochenenden waren es nachweislich rund 800. „Die Wochenenden waren auch etwas stärker frequentiert“, sagt Koch. Trotz der Auflagen zu den drei Gs sei die Stimmung immer gut und alle Beteiligten bestens zufrieden gewesen. „Sehr gut kam die Bestuhlung an, auf der auch ältere Zuschauer bequem sitzen konnten und die das Abstandhalten erleichterten“, so Koch.

All das spricht für eine Neuauflage im kommenden Jahr. „Das würden wir gerne tun, müssen aber auch schauen, was wir am Konzept noch ändern müssen“, sagt Grütters. Denn 2021 sei alles unter Corona-Auflagen geplant worden. „Wir hoffen, das ist im nächsten Jahr anders.“ | Kommentar

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