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Einweihung von Bronzefiguren und Auszeichnung am Alten Hof Schoppmann

„Zusammenarbeit strahlt in die Region“

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Die Schleiereule gehört seit geraumer Zeit zu den Bewohnern des Alten Hofes Schoppmann. Nicht nur zur Freude des Naturschutzzentrums des Kreises Coesfeld, das hier beheimatet ist, hat diese Eulenart auch bereits für Nachwuchs gesorgt: „Im Frühjahr gab es ein Gelege mit fünf Eiern. Jetzt ist eines mit nochmal sechs Eiern dazugekommen“, ließ Geschäftsführer Thomas Zimmermann die zahlreichen Gäste einer kleinen Feierstunde wissen.

Von Ulla Wolanewitz

Freuen sich über die Einweihung der Bronzefiguren am Alten Hof Schoppmann und über die Auszeichnung des dort ansässigen Naturschutzzentrums zum „Naturparkhaus“: (von links) Thomas Zimmermann (Geschäftsführer des Naturschutzzentrums des Kreises Coesfeld), Dr. Thomas Wenning (Vorstand Naturschutzzentrum), Landrat Dr. Christian Schulze Pellengahr, Catharina Kähler, (Öffentlichkeitsarbeit Naturschutzzentrum), Dagmar Beckmann (Geschäftsführerin Naturpark Hohe Mark), Marianne Teltrup (Projektmanagerin Naturpark Hohe Mark), Maike Fritz und Kristina Feldhaus (beide Bezirksregierung Münster) sowie Dr. Dietmar Thönnes (Bürgermeister Nottuln). Foto: Foto: Ulla Wolanewitz

Neuerdings sind an diesem Ort auch der Steinkauz, die Waldohreule, der Waldkauz und der Uhu ansässig. Allerdings nicht leibhaftig, sondern in Form von absolut naturgetreuen Bronzeskulpturen, die unter den großen Eichen auf einem Sandsteinblock rastend, dem Betrachter in die Augen schauen. In die Welt gesetzt hat sie die Bildhauerin Waltraud Hustermeier. Finanziert wurden sie über das Naturpark Projekt „Willkommen im Waldband/Naturpark“.

Berührungen sind hier nicht verboten und das nachtaktive Federvieh lädt auch direkt dazu ein. Lange wird es sicherlich nicht dauern, bis ihre Köpfe dann blank poliert sind, „ähnlich wie der heilige Petrus im Petersdom“, hieß es aus den Reihen der Gäste, die zur Einweihung gekommen waren. Die Kinder der vierten Klasse der Sebastian-Grundschule waren auch mit von der Partie und durften als erste das neue Eulenprogramm, das hier nun angeboten wird, ausprobieren.

Doch diese Novität war nicht die Einzige, die gefeiert werden konnte. Geschäftsführerin Dagmar Beckmann und Projektmanagerin Marianne Teltrup vom Naturpark Hohe Mark hatten auch gleich die Auszeichnung zum „Naturparkhaus“ im Gepäck. Neben dem Biologischen Zentrum in Lüdinghausen und dem Informationszentrum zur Steveraue in Olfen, gehört das Naturschutzzentrum nun zu den drei auserwählten Standorten im Kreis Coesfeld.

Da zu allen guten Dingen mindestens drei gehören, stellte Marianne Teltrup gleich noch die Schnitzeljagd der anderen Art vor. Ebenso wie beim Eulenprogramm vermittelt hier das digitale Lernwerkzeug „BiParcour“ seinen Nutzern viele wissenswerte Informationen zu den „natürlichen“ Besonderheiten in der Region. Dieser ist Teil des Projektes „Natur erleben, digital erklärt“, das der Naturpark Hohe Mark über den Landeswettbewerb NRW Naturpark 2021 initiiert hat.

„Der Naturpark Hohe Mark und das Naturschutzzentrum gehören zusammen. Hier wird eine gute Zusammenarbeit gelebt, die in die gesamte Region strahlt“, lobte Landrat Dr. Christian Schulze Pellengahr bei der kleinen Feierstunde vor Ort. Auch sprach Bürgermeister Dr. Dietmar Thönnes allen Akteuren seine Anerkennung aus und bedankte sich herzlich „für die besondere Auszeichnung Naturparkhaus“.

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