1. www.azonline.de
  2. >
  3. Lokales
  4. >
  5. Gescher
  6. >
  7. 13 500 Gescheraner entscheiden mit

  8. >

Im Rathaus laufen Vorbereitungen für Bundestagswahl am 26. September

13 500 Gescheraner entscheiden mit

Gescher

Am 26. September sind rund 13 500 Gescheraner – darunter 665 Erstwähler und Erstwählerinnen – aufgerufen, sich an der Wahl des 20. Deutschen Bundestages zu beteiligen. Das Wahlteam im Rathaus ist seit Wochen damit beschäftigt, dass am Wahlsonntag alles reibungslos läuft.

Das Auszählen der Stimmen (hier nach der Europawahl 2020) findet auch am 26. September ab 18 Uhr statt. Foto:

Auch für diese Wahl ist wieder der Einsatz ehrenamtlicher Helferinnen und Helfer erforderlich: 100 Personen werden benötigt, damit die Wahl in den neun Wahlbezirken und die Ermittlung des Briefwahlergebnisses in vier Briefwahlvorständen vonstattengehen kann. Neben Bediensteten aus dem Rathaus ist die Stadtverwaltung dabei auf die Mithilfe der Bürger angewiesen. „Wir wissen, dass sich nicht alle, die ein Einberufungsschreiben von uns bekommen, über diese Nachricht freuen“, so Kathrin Pollmann aus dem Wahlamt. Die allermeisten wüssten aber ihr Wahlrecht als Privileg zu schätzen und seien bereit, ein Wahlehrenamt zu übernehmen. Inzwischen sind die Einberufungen zum Großteil abgeschlossen. „Besonders haben wir uns über zahlreiche Freiwillige gefreut. Mit dieser Mischung aus erfahrenen Kräften und Neulingen wird es in den Wahllokalen gut laufen“, ist Kathrin Pollmann überzeugt.

Die Wahlhelfer-Einberufung ist nur ein Teil der im Wahlamt derzeit anfallenden Vorbereitungen. Neben beispielsweise der Aufbereitung der Daten für das Wählerverzeichnis und der Zusammenstellung der Unterlagen und Materialien für die Wahllokale gilt das Hauptaugenmerk der Organisation des Briefwahlgeschäftes. Die Teilnahme per Briefwahl wird immer beliebter. Die Wähler wissen es zu schätzen, sich den Wahlsonntag nicht für den Urnengang reservieren zu müssen. Stattdessen stimmen viele vorher direkt im Rathaus oder von zu Hause aus per Brief ab. „Bei der Kommunalwahl 2020 haben in Gescher erstmals 30 Prozent der Wahlberechtigten Briefwahl beantragt. Ich gehe davon aus, dass diese Quote bei der anstehenden Bundestagwahl erneut überschritten wird“, vermutet die Leiterin des Wahlamtes, Heike Twyhues. Die Teilnahme per Briefwahl sei sehr komfortabel und werde daher gut angenommen. Auch aus Gründen des Infektionsschutzes dürften sich einige für diesen Weg entscheiden.

Von Mitte August bis Anfang September werden die Wahlbenachrichtigungskarten zugestellt. Mit dem Antrag auf der Rückseite der Karte oder über das Scannen des aufgedruckten QR-Codes mit der Handykamera können die Briefwahlunterlagen online beantragt werden. Im Erdgeschoss des Rathauses wird wieder ein Briefwahlbüro eingerichtet. Dort können die Wähler die Briefwahlunterlagen auch persönlich beantragen und entweder mitnehmen und zu Hause ausfüllen oder direkt vor Ort ihre Stimme abgeben und in die Wahlurne einwerfen. Beantragt eine Person Briefwahlunterlagen für einen Dritten, so muss der Wahlberechtigte diese Person mit Hilfe des entsprechenden Passus auf der Wahlbenachrichtigungskarte bevollmächtigen.

7 Das Briefwahlbüro wird voraussichtlich ab dem 23. August zu folgenden Zeiten geöffnet sein: Montag bis Freitag 9 - 12 Uhr, Montag bis Mittwoch 14 - 16 Uhr, Donnerstag 14 - 18 Uhr.

Startseite