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Spatenstich für Beach-Volleyballanlage am Borkener Damm

Bald ist Baggern im Sand angesagt

Gescher

(sk). „Es kann losgehen“, freuen sich Sportwart Daniel Zazopoulos und Geschäftsführer Frank ter Duis vom TV Gescher. Die Rede ist von einer Beach-Volleyballanlage im Sportzentrum am Borkener Damm. Vor wenigen Tagen konnte der erste Spatenstich erfolgen, nachdem alle Voraussetzungen inklusive Finanzierung erfüllt waren und ein entsprechender Förderantrag beim Landessportbund bewilligt wurde. Geplant sind sechs Trainingsanlagen auf dem zur Feldstraße hin gelegenen Teil des Geländes.

Freuen sich auf die neue Beach-Volleyballanlage: (v.l.) Marie Dapper (Volleyball-Abteilungsleiterin), Ida ter Braak, Christoph Vornholt (Vorsitzender TV Gescher), Frank ter Duis (Geschäftsführer), Daniel Zazopoulos (Sportwart), Raimund Schneider (Kreis-Verbands-Vorsitzender, Borken), Bernhard Bönning mit Jannes und Fiona Kaup. Foto: Fotos: sk

Bereits 2019 hat der TV Gescher entschieden, sich beim Projekt „Moderne Sportstätten 2022“ mit dem Bau einer Beachanlage zu bewerben. Grundlage war ein bereits existierendes Beachfeld im Stadtpark, das von engagierten Messdienern ins Leben gerufen wurde. Leider war die Lage nicht geeignet für den Umbau in ein professionelles Beachfeld. So einigte sich der TV Gescher mit Stadt und Stadtsportverband, einen Neubau im Sportzentrum Borkener Damm zu beantragen. Die Messdiener gehen dabei auch nicht leer aus. „Ihnen räumt unser Verein ein kostenloses Nutzungsrecht ein“, versprach TV-Vorsitzender Christoph Vornholt.

Im weiteren Verlauf beschloss der Rat, dass der TV Gescher bei diesem Vorhaben in allen Belangen zu unterstützen sei. Jochen Inkmann vom Fachdienst fünf (Bildung, Kultur, Jugend und Sport) hat genau das vollumfänglich getan. Der eigentliche Vorantrag beim Landessportbund wurde im August 2020 gestellt. Die positive Förder-Entscheidung kam neun Monate später. Der Bau der Anlage selbst erfolgt zu 70 Prozent mit Mitteln des Landes NRW, zu circa zehn Prozent mit Leistungen der Stadt und zu etwa 20 Prozent mit Eigenleistungen und Mitteln des TV Gescher.

Man kann die geplante Anlage entweder als Sechs-Feld-Trainingsanlage nutzen, als Drei-Feld-Anlage für die DVV-Beach-Tour oder als Zwei-Feld-Anlage für internationale Begegnungen. Die Fertigstellung dauert gar nicht so lange. „Im September soll es soweit sein, wenn wir zeitnah beginnen können“, so Marie Dapper, Abteilungsleiterin Volleyball beim TV Gescher.

„Diese Anlage wird ein Aushängeschild für den Beachvolleyball-Sport in Gescher“, freute sich auch Bürgermeisterin Anne Kortüm über den Baustart. Diese Sportart werde sicher einen großen Schub erhalten.

Unabhängig von diesem Bau ist vom TV Gescher eine zweite Phase geplant, um auch Snow-Volleyball spielen zu können. Aber auch Beach-Soccer und Beach-Handball sollen in diese Multifunktionsanlage integriert werden. Beeinträchtigungen der Anwohner, zu denen der Turnverein Kontakt aufnehmen will, über das zulässige Maß seien nicht zu erwarten, hieß es. Der TV werde sich strikt an die Vorgaben des Nutzungsvertrages halten.

„Wir können jede Form von Unterstützung gebrauchen“, sagte Geschäftsführer Frank ter Duis beim Spatenstich. Geld- und Sachspenden seien ebenso willkommen wie vielleicht ein Sponsor, dessen Namen die Beach-Arena tragen könne. Bereits jetzt freue sich der TV-Vorstand über die tatkräftige Unterstützung durch verschiedene Firmen. Dass der Volleyball-Sport im Kreis Borken eine große Bedeutung hat, unterstrich Raimund Schneider, 1. Vorsitzender des Kreisverbandes. So stelle der Kreis Borken einige Nationalspieler. „Vielleicht zählen bald auch Gescheraner dazu“, machte er den Aktiven Hoffnung.

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