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Fachausschuss gibt grünes Licht für Bauvorhaben des IT-Unternehmens Group 24

Bereicherung für das Ortsbild

Gescher. Als Bereicherung für das Ortsbild bezeichneten Uwe Wißmann, Leiter des städtischen Fachdienstes Stadtenwicklung, Infrastruktur und Umwelt, das „repräsentative Bürogebäude“, das das IT-Unternehmen Group 24 am Ortseingang an der Ecke Bahnhofstraße/Schüringsweg bauen möchte.

Manuela Reher

So könnte das neue Bürogebäude des IT-Unternehmens Group 24 an der Ecke Bahnhofstraße/Schüringsweg aussehen. Foto: az

Auch die Mitglieder des Ausschusses für Bauen, Planen, Stadtentwicklung und Digitalisierung zeigten sich in der jüngsten Sitzung angetan von dem Bauvorhaben und votierten einstimmig für eine dafür notwendige Änderung des Bebauungsplans „Gewerbegebiet Schüringsweg“.

Das bereits in Gescher ansässige Unternehmen hat die Immobilie des ehemaligen Spielparadieses Biebie erworben und beabsichtigt dort, die Bürokapazitäten deutlich zu erweitern (wir berichteten). Erste Ansichten von dem neuen Gebäudekomplex mit zwei bis vier Geschossen am Ortseingang gibt es bereits. Wie der Bau dann später genau aussehen werde, würde von der weiteren Planung abhängen, kommentierte Wißmann.

In der Sitzung erläuterte der Fachdienstleiter weiter, dass der Bauantrag für die Erweiterung des vorhandenen Bürogebäudes bereits vorliege und auch genehmigungsfähig sei.

Das Unternehmen plant auch die Neuordnung und Erweiterung der bereits vorhandenen Stellplatzanlage. Dabei kam in der Sitzung des Fachausschusses auch die Frage nach der Zu- und Abfahrt auf. Hans-Jürgen Gebker (Grüne), der den Baukörper genau an der Stelle grundsätzlich begrüßte, brachte diese Frage in die Beratung ein.

Wißmann erläuterte, dass die vorhandene Zufahrt zur Bahnhofstraße bestehen bleibe und die neue Zufahrt zum Schüringsweg mit dem Straßenbaulastträger abgestimmt worden sei. Dominikus Bartusch (CDU) meinte, dass die Abfahrt zum Schüringsweg „durchaus Sinn macht“.

Matthias Bergmann von der UWG wies darauf hin, dass man aus Sicherheitsgründen auf ausreichende Beleuchtung an der Stelle achten solle. Da es in diesem Bereich eine Bushaltestelle gebe, gehe man davon aus, dass dort auch genügend Licht vorhanden sei, sagte Wißmann.

Der geplante Neubau überschreitet vollständig die im Bebauungsplan „Gewerbegebiet Schüringsweg“ festgesetzte Baugrenze, die einen Abstand von 40 Metern zur Bahnhofstraße einhalten musste.

Nach dem positiven Grundsatzbeschluss könnte die Planung in Absprache mit dem Bauherrn nun konkretisiert und vorgestellt werden, um dann mit der endgültigen Abgrenzung des Geltungsbereiches den Aufstellungsbeschluss für das Änderungsverfahren zu fassen. Die Kosten des Verfahrens trägt der Antragsteller.

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