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Gelungener Abschluss des Sommerleseclubs

Bücherei verleiht Oscars für Kreativität

Gescher

Die Zahl der Oscar-Preisträger in Gescher hat sich am Samstag durch die diesjährige Verleihung zum Abschluss des Sommerleseclubs sprunghaft erhöht. 115 von insgesamt 197 Teilnehmern aus 84 Teams nahmen in der Mensa der Gesamtschule an der Veranstaltung teil. „Das sind deutlich mehr als im letzten Jahr“, freute sich Büchereileiter Rüdiger Lerche, in dessen Bücherei St. Pankratius der Sommerleseclub erneut stattfand. 286 Teilnehmer in 128 Teams waren es noch 2019. Im letzten Jahr waren es nur noch 143 Teilnehmer in 62 Teams. Erstaunlich war auch die Zahl von 120 männlichen und nur 77 weiblichen Teilnehmern. Das war in den letzten beiden Jahren genau umgekehrt.

Von Elvira Meisel-Kemper

„Die wilden Küken“ waren bei der Stadtrallye das beste Kinderteam – und das ganz ohne Hilfe von Erwachsenen. Dafür gab‘s auch einen Oscar. Foto:

Greta Sicking, Luisa Winking und Leylah Hammoud (alle 10 J.) vom Team „Die wilden Hühner“ gewannen leider keinen Oscar. „Manche lesen nicht gern. Ich lese richtig gern. Am liebsten Action, Krimis und Romantisches“, verriet Greta. „Auch ich lese am liebsten Mädchengeschichten und Romantisches“, betonte Luisa. „Manchmal sind wir zusammen zur Bücherei gegangen und haben uns was ausgesucht. Zusammen haben wir das Logbuch mit vielen Stickern gestaltet. Auch das hat sehr viel Spaß gemacht“, ergänzte Leylah.

Jens Hoppe und Andreas Gilles vom Impro-Theater „Arte flessibile“ aus Unna stimmten auf die Preisverleihung ein. Als Gilles den „Herrn Dubrovnik“ (Hoppe) als Erfinder in seiner Fernsehsendung empfangen durfte, hatten die Teilnehmer schon längst vorgegeben, was der Erfinder vorstellen sollte. „Die Lesesuppenmaschine“ erheiterte alle Anwesenden.

Hoppe und Gilles übernahmen ebenso humorvoll die Aufgabe, die Oscar-Preisträger zu verkünden. Das Team „Buchona-Virus“ erhielt den Oscar für den kreativsten Team-Namen, das Team „Die Lese-Helden“ für die beste selbst erzählte Geschichte. Das Team „Lesevirus“ hatte die beste Foto-Story geschrieben und das Team „Lesebündnis 21 Die Blauen“ die kreativste Teamvorstellung. Thea Hummelt hatte die besten selbstgemalten Bilder in ihrem Logbuch.

Das Team „Die Meerschweinchen-Bande“ gestaltete am abwechslungsreichsten sein Logbuch. Mike Harmeling vom Team „Endgegner“ war der Teilnehmer, der am meisten am Sommerleseclub teilgenommen hat, insgesamt neun Mal. Das Team „Die wilden Küken“ war das beste Kinder-Team in der Stadtrallye und das ganz ohne Hilfe von Erwachsenen.

Für die beste Gesamtleistung wurde das Team „Das Lesekränzchen“ ausgezeichnet. Der Sonderpreis in Form einer Flasche Sekt ging an die „Schmöker-Schwestern“.

Ebenfalls einen Oscar erhielt das Team „Die Impfmädels – Wir impfen die Bücher!“ für die konsequenteste Durchführung des Team-Mottos. Es war der dritte Oscar der Schwestern Maike (14 J.) und Fiona (12 J.) Strotmann. Fionas Lieblingslektüre waren die Bücher der Serie „Ponyhof und Liliengrün“. Maike las am liebsten „Die Star-Schule“. „Da geht es um Mädchen mit verschiedenen Talenten auf einem Internat. Ich spiele Querflöte. Wäre schön, wenn ich daraus was machen könnte“, erklärte Maike.

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