1. www.azonline.de
  2. >
  3. Lokales
  4. >
  5. Gescher
  6. >
  7. Da dürfen sich die Kinder freuen

  8. >

Bunter Strauß an Wünschen und Ideen für den Spielplatz Grüne Mitte

Da dürfen sich die Kinder freuen

Hochmoor

Schon jetzt ist die Grüne Mitte in Hochmoor ein beliebter Treffpunkt. Künftig soll es noch mehr Hochmooraner aller Altersstufen in die Dorfmitte ziehen. Dazu soll der Spielplatz deutlich aufgewertet werden. Wie das aussehen kann, das diskutierten Erste Beigeordnete Kerstin Uphues und Jochen Inkmann von der Stadt Gescher am Mittwochabend mit interessierten Eltern im Forum der Grundschule. An Ideen mangelte es nicht: „Wir werden das priorisieren müssen“, stellte Uphues fest. Vorgesehen ist, auf Basis der Eltern-Wünsche eine Entwurfsplanung zu entwickeln, die am 7. September im Bezirksausschuss Hochmoor in öffentlicher Sitzung vorgestellt wird. Mit dieser oder einer überarbeiteten Planung könne es dann in die Auschreibung gehen. Die Umsetzung erfolge „bestenfalls noch in diesem Jahr“, kündigt Kerstin Uphues an.

Von Jürgen Schroer

Der Spielplatz Grüne Mitte in Hochmoor soll attraktiver gestaltet werden. Bei einem Treffen sammelten Erste Beigeordnete Kerstin Uphues (M.) und Jochen Inkmann (hinten r.) von der Stadt Gescher viele Wünsche und Ideen von Eltern zur künftigen Ausstattung der Fläche. Foto: Foto: Jürgen Schroer

Die Umgestaltung der Grünen Mitte ist Teil des Spielplatzkonzeptes, für das die Stadt Gescher in drei aufeinanderfolgenden Jahren jeweils 250 000 Euro bereitgestellt hat. Im Stadtpark Gescher sind bereits erste Maßnahmen realisiert worden, der Spielplatz Rodelberg soll spätestens 2023 dran sein. Jetzt geht es um die Grüne Mitte in Hochmoor: „Und da möchten wir die Nutzer einbeziehen“, so Uphues. Jochen Inkmann stellte die Ist-Situation in der 2011 eröffneten Grünen Mitte und die in den Folgejahren zum Teil durch Spenden erweiterte Ausstattung mit Spielgeräten vor. Es gebe den Kleinkindbereich mit Sandkasten und Federwippe, eine Zone für die 6- bis 12-Jährigen, den Bolzplatz, die Skateranlage und den Dorfparkbereich. Zu überplanen seien die beiden Bereiche für die Kinder. Hier stelle sich die Frage, inwieweit zusätzliche Freiflächen für einen vergrößerten Spielplatz genutzt werden könnten. Von den Teilnehmern kam der Hinweis, dass die Bürgerschützen das Areal für ihre Parade nutzen. Mit dem Verein soll kurzfristig geklärt werden, wie groß der Platzbedarf ist und ob es vielleicht Alternativen für die Parade gibt.

Von Elternseite wurde abgefragt, was sie sich an Angeboten wünschen. Und da kam so einiges: Wasser-Matschanlage, Baumhaus mit Rutsche, Piratenschiff, Klettergerüst, Seilbahn, Hindernisparcours, Nestschaukel, Tunnel, in den Boden eingelassenes Trampolin... Deutlich machten die Eltern auch, dass sie sich (beschattete) Sitzgelegenheiten wünschen und eine Abgrenzung durch Hecken, unter anderem auch zur Landsbergstraße hin. Das erhöhe die Sicherheit. Anatolij Saimak (Jugendwerk) gab den Wunsch von Jugendlichen weiter, den Bolzplatz als Multifunktionsfeld zu gestalten und hier zum Beispiel auch Beachvolleyball und Basketball anzubieten. „Eine sehr gute Idee“, kommentierte Inkmann.

In der weiteren Diskussion kamen Probleme zur Sprache, die auch andernorts auftreten: Junge Leute, die sich in der Grünen Mitte treffen, hinterlassen oft Müll, zerbrochene Flaschen oder auch „Tütchen“, die auf Drogenkonsum schließen lassen. Auch Hinterlassenschaften von Hunden seien ein Ärgernis. Hier empfahlen die Verwaltungsvertreter, sich bei entsprechenden Beobachtungen nicht zu scheuen, Polizei oder Ordnungsamt zu verständigen.

Bei den Eltern bedankte sich Uphues für einen „bunten Strauß an Wünschen und Ideen“. Aus Platz- und Kostengründen werde sich nicht alles umsetzen lassen, aber die Verwaltung werde auf dieser Basis eine Konzeptidee entwickeln, die von einem Planer bis Anfang September in einen Entwurf umgesetzt werde.

7  Bis Mitte Juli haben Interessierte noch die Möglichkeit, weitere Ideen zur Gestaltung des Spielplatzes Grüne Mitte einzubringen. Ansprechpartnerin ist Kerstin Uphues im Rathaus Gescher (Tel. 02542/60-202, Mail: uphues@gescher.de).

Startseite