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Bezirksausschuss befasst sich mit Spielbereich für Grüne Mitte in Hochmoor

Ein Dorf zum Klettern und Buddeln

Hochmoor

In der Grünen Mitte von Hochmoor soll ein kleines Dorf für jüngere Kinder entstehen. Auf der hundert Quadratmeter großen Fläche sollen sie kriechen, klettern, buddeln und rutschen können. Der Kleinkindspielbereich soll in das große Dorf für ältere Kinder bis zu zwölf Jahren mit Seil- und Klettergarten, hausähnlichen Spieltürmen und Bodentrampolin übergehen, wie die Stadt vorschlägt.

Von Manuela Reher

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Dabei seien die Ideen, die im Rahmen der Bürgerbeteiligung zur Aufwertung und Gestaltung des Spielbereiches „Grüne Mitte“ gemacht wurden, eingeflossen. Zwei Beschäftigte des JuCa Hochmoor (Jugendwerk Gescher e.V.) waren als Vertreter der Kinder und Jugendlichen auch vor Ort, diese hatten zuvor ein Beteiligungsprojekt mit der Zielgruppe veranstaltet und deren Wünsche vorgetragen.

Den Bürgern werden diese Konzeptideen nun im Rahmen des Bezirksausschusses am kommenden Dienstag (7. 9.) vorgestellt. Der flächige Parkcharakter der Grünen Mitte soll erhalten bleiben. Die Spielgeräte aus natürlichen Materialien (vor allem Holz) werden reversibel sein, da sich die Kinderspielfläche nicht auf städtischer Fläche befindet.

Der Kleinkindspielbereich wird sicher eingegrenzt, aber es wird einen offenen und einsehbaren Übergang zur Hauptspielfläche für die größeren Kinder geben. Der bereits vorhandene Sandkasten wird durch ein Sonnensegel beschattet. Sofern es technisch und finanziell möglich ist, soll dort auch ein Wasser-Matschbereich integriert werden, wie die Stadt mitteilt. Ergänzend sollen Wickel- und Essti-sche aufgestellt werden.

Gegebenenfalls finde sich noch Platz für eine Seilbahn als Verbindungselement zwischen dem Kleinkindbereich entlang des Spielbereichs für die älteren Kinder bis zur Wegeverbindung.

An diesem Weg entlang auf Höhe des Drehkarussells könnten mehrere kleine oder auch ein großes Bodentrampolin entstehen.

Die bestehende Schaukel soll mit einem Kombisitz ausgerüstet werden, um so die Möglichkeit zu schaffen, dass ein Erwachsener mit einem Kleinstkind gemeinsam schaukeln kann.

Für die Umsetzung dieser Konzeptidee rechnet die Stadt mit Kosten in Höhe von etwa 90 000 Euro für die Spielgeräte und einem Aufschlag von 30 Prozent für den Aufbau und den erforderlichen Fallschutz.

Auch der vorhandene Bolzplatz soll aufgewertet werden, wie das Jugendwerk Gescher e.V. (hier: JuCa Hochmoor) und der Spiel- und Sportverein Hochmoor e.V. (SuS Hochmoor) angeregt haben. Eine kleine Multifunktionsanlage soll entstehen, die auch Basketball und eventuell andere Sportarten ermöglichen soll. Die Kosten dafür würden sich inklusive Boden, Entwässerung und Geräten auf rund 60 000 Euro belaufen.

Zudem sei auch ein Beachvolleyballfeld als Wunsch vorgetragen worden. Wie die Stadt mitteilt, seien eine Multifunktionsanlage und ein Beachvolleyballfeld flächenmäßig nebeneinander möglich. Bei gleichzeitiger Erstellung könnte das Beachvolleyballfeld für rund 20 000 Euro gebaut werden.

Für diese beiden Anlagen müssten aber noch die baulichen und baurechtlichen Voraussetzungen abgeklärt werden, heißt es.

Die Ausschreibungsergebnisse sollen in einem Expertengremium aus Mitgliedern des Bezirksausschusses (je Fraktion ein Vertreter) und aus dem Teilnehmerkreis der Infoveranstaltung vom 7. Juli dieses Jahres qualitativ bewertet werden. Auf diese Weise soll eine Entscheidung für die Vergabe getroffen werden.

0 Der Bezirksausschuss tagt am Dienstag (7. 9.). Die öffentliche Sitzung beginnt um 18 Uhr im Forum der Grundschule auf dem Hochmoor.

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