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Reisewillige müssen Einreisebestimmungen beachten / Kapazitäten für Urlaub in Deutschland begrenzt

Griechenland ist der Renner

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Groß sei die Nachfrage nach Urlaubsreisen für den Sommer, teilt Annette Dülker, Inhaberin von Holiday Glockenstadt Reisen, mit. „Alle wollen endlich wieder raus“, sagt sie. Für bestimmte Reiseziele wie Mallorca und die Kanaren sei aktuell zwar noch ein PCR-Test nötig. Aber bereits ab der kommenden Woche erwarte die Branche, dass für die Einreise für eine ganze Reihe an Ländern eine Corona-Schutzimpfung ausreiche.

Von Manuela Reher

Viele Reiselustige wollen endlich wieder ihr Fernweh stillen. Vor Antritt einer Urlaubsreise gilt es aber, sich im Reisebüro über die aktuellen Regelungen genau zu informieren. Foto: Foto: pixabay

Wer einen erholsamen Urlaub – ohne Action – genießen wolle, sei auf den Balearen oder Kanaren an der richtigen Adresse. Dort finde man traumhafte Strände, die nicht – wie sonst oft üblich – überfüllt seien, und kristallklares Wasser vor. „Man kann dort absolut sicher Urlaub machen, weil dort hervorragende Hygienekonzepte greifen“, betont Annette Dülker. Nach und nach würden dort die Hotels und Strandlokale wiedereröffnen.

Wer sich für einen Urlaub in Deutschland entscheide, müsse mit begrenzten Kapazitäten und höheren Preisen als in den Vorjahren rechnen. Wer eine Städtereise plane, sollte jetzt einen Trip nach Rom buchen, empfiehlt Annette Dülker. Denn auch dort könne man die Ewige Stadt in einem völlig neuen Licht entdecken, weil sie nicht wie gewohnt unter dem Ansturm von Touristen zu leiden habe.

Wer seine Urlaubsreise für den Sommer früh gebucht hat, werde jetzt belohnt. So fasst Rita Lanfer, Inhaberin des Reisebüros Ihre Urlaubsplaner, die aktuelle Situation zusammen. Von Dezember bis Februar hätten etliche Kunden von der sogenannten Flex-Option Gebrauch gemacht, die es ermöglicht, eine Reise 14 Tage vorher zu stornieren oder umzubuchen, je nach der aktuellen Lage, die sich durch die Corona-Pandemie ergibt.

Viele wollten jetzt oft auch spontan verreisen, was so ohne Weiteres nicht möglich sei, gibt Rita Lanfer zu bedenken. Denn man müsse die Einreisebestimmungen der jeweiligen Länder beachten. „Das dämpft die Vorfreude ein wenig“, kommentiert sie. Als Reisewilliger müsse man flexibel sein, denn es könnten sich schon mal die Flugzeiten und das Hotel ändern. Für das Reisebüro-Team würde die Planung insgesamt einen höheren Aufwand bedeuten, weil man sich fast täglich auf neue Bestimmungen einstellen müsse.

Griechenland sei aktuell ein Renner, weil dort alle problemlos einreisen könnten, die negativ auf das Coronavirus getestet, geimpft oder genesen sind. Rita Lanfer kommentiert: „Wir müssen die Kunden gut auffangen, damit sie wieder den Mut haben zu verreisen.“

Von Tag zu Tag sei mehr möglich, was das Reisen betreffe. So würden bereits Kreuzfahrten ab Kiel wieder angeboten. Wer allerdings in die Türkei fliegen wolle, und davon gebe es nicht wenige, müsse Quarantäne in Kauf nehmen. Daher würden aktuell noch viele Reisewillige bei diesem Reiseziel verhalten reagieren.

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