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Bücherschrank lädt an neuem Standort zum Tauschen und Schmökern ein

In Gescher gibt’s „Literatur to go“

Gescher

Gute Bücher werfen Literaturfreunde nicht einfach weg, sondern teilen sie oft und gerne. Diese Möglichkeit haben die Bürgerinnen und Bürger aus Gescher ab heute wieder mit dem Bücherschrank der Westenergie. Dieser ist jetzt vom Stadtpark zum Rathaus umgezogen. Das System ist denkbar einfach: Jemand stellt seine bereits gelesenen Bücher in den Schrank, andere nehmen sie sich dafür heraus. Öffnungszeiten: rund um die Uhr. Registrierung: nicht notwendig. Es gilt, einfach nur zu stöbern und zu entdecken.

Einweihung des Bücherschranks am Marktplatz in Gescher (im Bild v.l.n.r.): Monika Schürmann (Westenergie), Dr. E. Dieter Brendel (Bücherpate), Hans-Jürgen Greve (Architekt des Bücherschranks), Helga Sauer (Bücherpatin), Laura Tepaße (Westenergie), Wolfgang Rönsch (Bücherpate) sowie Bürgermeisterin Anne Kortüm.

Den Westenergie-Bücherschrank gibt es in Gescher bereits seit 2013. Damals wurde er im Stadtpark aufgestellt. Der Standort erwies sich jedoch auf Dauer nicht als ideal, denn der Schrank wurde mehrfach Opfer von Vandalismus. Nachdem er im Frühjahr dieses Jahres sehr stark beschädigt worden war, entschied man sich dafür, ihn zu reparieren und nun an einem geeigneteren Standort aufzustellen. Zwischen Rathaus und Marktplatz wurde eigens ein schöner Platz mit Bänken und einer neuen Pflasterung geschaffen. Die Kosten für die Reparatur des Schrankes übernahm Westenergie. „Wir wollten dazu beitragen, dass die Bürgerinnen und Bürger von Gescher weiterhin das Angebot eines offenen Bücherschrankes nutzen können. Wir freuen uns sehr, dass die Stadt Gescher nun diesen neuen schönen Standort geschaffen hat. Darum haben wir uns gern an den Kosten beteiligt“, erklärt Westenergie-Kommunalmanagerin Laura Tepaße.

Damit der Bücherschrank in einem tadellosen Zustand bleibt, schauen ehrenamtliche Paten regelmäßig nach dem Rechten und sortieren Krimis, Romane, Sachbücher und Kinderliteratur passend ein. Von Beginn an haben Dr. Ernst-Dieter Brendel und Wolfgang Rönsch diese Aufgabe übernommen und sich bereit erklärt, weiterhin Bücherpaten für den Bücherschrank zu bleiben.

„Der Bücherschrank ist ein attraktives Angebot, mit dem wir den öffentlichen Raum in unserer Stadt beleben und gleichzeitig die allgegenwärtige Nachhaltigkeitsthematik unterstützen. Denn: gut erhaltene Bücher müssen nicht weggeworfen werden. Stattdessen finden sie hier einen neuen Besitzer“, erklärt Bürgermeisterin Anne Kortüm und ergänzt: „Ich danke besonders unseren engagierten Bücherpaten Dr. Brendel und Wolfgang Rönsch für ihr jahrelanges Engagement und freue mich sehr, dass sie diese Aufgabe weiterhin übernehmen.“

Das Stadtmöbel ist rund um die Uhr geöffnet, besteht aus wasserfestem Cortenstahl und fügt sich mit seiner schlanken Form leicht in den öffentlichen Raum ein, heißt es. Insgesamt haben rund 250 Bücher hier Platz. Die Türen schließen selbsttätig, sodass die Einbände immer vor Regen geschützt sind. Das untere Fach ist für Kinderbücher gedacht, damit die Kleinen die Bücher auch gut erreichen können.

Seit 2011 stellt Westenergie offene Bücherschränke an zentralen Plätzen in Städten und Gemeinden auf und unterstützt damit den gesellschaftlichen Trend der Sharing Economy. Insgesamt 265 Mini-Bibliotheken verteilen sich im gesamten Versorgungsgebiet von Westenergie in Nordrhein-Westfalen, Niedersachsen und Rheinland-Pfalz.

Weitere Infos zu den Bücherschränken finden Interessierte hier: | www.westenergie.de/buecherschraenke

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