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Bezirksausschuss spricht sich für Reservierung der Flächen im Baugebiet Landsbergstraße aus

K+K-Markt bald in Hochmoor?

Hochmoor

Der Stadt sei es gelungen, das Unternehmen K+K für die Ansiedlung eines Marktes in Hochmoor zu interessieren, teilte Bürgermeisterin Anne Kortüm jetzt im Bezirksausschuss mit. „Wir freuen uns sehr, dass sich K+K so konkret geäußert hat“, sagte sie weiter. Damit könne das Einzelhandelskonzept fortgeschrieben und erweitert werden.

Von Manuela Reher

Die städtischen Grundstücke Nummer 12,13, 14 und 15 im Baugebiet Landsbergstraße in Hochmoor sollen für den Einzelhandel reserviert werden. Auf dem rot umrandeten Areal ist die Ansiedlung eines K+K-Marktes geplant. Foto:

Für die Ansiedlung eines Lebensmittelmarktes sollte ein Areal im Südwesten des neuen Baugebiets Landsbergstraße in Hochmoor freigehalten werden. Der Bezirksausschuss hat nun einstimmig beschlossen, die vier städtischen Grundstücke für die Ansiedlung des K+K-Marktes zu reservieren. Das letzte Wort hat der Stadtrat, der in seiner Sitzung am 30. Juni darüber entscheiden wird.

Wie die Bürgermeisterin ausführte, habe sie gemeinsam mit Fachbereichsleiter Uwe Wißmann mit der Unternehmerfamilie mehrere Gespräche geführt. K+K plane in Hochmoor einen attraktiven Markt mit einer Verkaufsfläche von 1300 Quadratmetern.

Die Zufahrt soll über die Velener Straße erfolgen. Die Anlieferung sei im Bereich der Kardinal-von-Galen-Straße geplant und soll schonend für die Anwohner gestaltet werden. Der Lebensmittelmarkt sei nicht nur interessant für die Einwohner von Hochmoor, sondern auch für Pendler, betonte Anne Kortüm. Der K+K-Markt werde nach den modernsten Kriterien errichtet, wie das Unternehmen mitgeteilt habe.

Reinhold Gertz (CDU) sprach ein Kompliment und einen Dank an die Bürgermeisterin und das Bauamt aus, dass sie den „Ball wieder aufgenommen“ haben. Denn bereits seit geraumer Zeit sei versucht worden, in Hochmoor einen Lebensmittelmarkt anzusiedeln.

Auch Daniel Bierut (FDP) betonte: „Ich freue mich, dass wir den Platz für den Markt freigehalten haben.“

Ausschussvorsitzender Marc Jaziorski (SPD) sagte: „Es ist schön, dass die Gespräche erfolgreich waren.“ Jetzt komme es darauf an, die nächsten Schritte zu gehen. Aktuell sei man so weit wie damals, als der Lebensmitteldiscounter Norma erklärt habe, in Hochmoor einen Markt zu errichten und dann doch abgesprungen sei.

Wolfgang Brüggestrath (Grüne) kommentierte, dass es erfreulich sei, „wieder einen Interessenten zu haben“. Die Planung könnte sich allerdings über Jahre hinziehen. Es habe sich aber gezeigt, dass der Standort richtig sei.

Wie Bürgermeisterin Anne Kortüm mitteilte, könnte der erste Einkauf im K+K-Markt in zwei Jahren möglich sein. Wegen der Sondernutzung sei eine Änderung des Bebauungsplanes nötig. Fachbereichsleiter Uwe Wißmann ergänzte, dass weitere Überprüfungen unter anderem zum Immissionsschutz, zur Größe der Verkaufsfläche und zu den Zufahrten erforderlich seien. Auch müssten die Grundstücke noch an das Unternehmen K+K veräußert werden. Vier Grundstücke gehören der Stadt, vier weitere sind in Privatbesitz. Die Frage sei auch, „wie viel Wirtschaftsförderung sich die Stadt Gescher in diesem Bereich leisten will“, sagte Anne Kortüm. Auf die Frage, wie hoch die Wahrscheinlichkeit ist, dass sich K+K wirklich in Hochmoor ansiedelt, antwortete die Bürgermeisterin: „Ich gehe von einer echten Zusage aus und nicht von einer Luftbotschaft.“

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