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Sommerleseclub in der Stadtbücherei St. Pankratius startet wieder durch

Lesefreude und Kreativität fördern

Gescher

Der Fahrplan für den neuen Sommerleseclub 2021 in der Stadtbücherei St. Pankratius in Gescher steht fest (siehe Infokasten). Nicht nur die Teilnehmer können sich darauf freuen, sondern auch das Team der Mitarbeiter um Büchereileiter Rüdiger Lerche.

Von Elvira Meisel-Kemper

Laden zur Teilnahme am Sommerleseclub ein: (links oben) Rüdiger Lerche, Büchereileiter, (rechts oben) Birgit Höing, Privatkundenberaterin der Sparkasse Westmünsterland in Gescher, (links unten) Britta Wantia-Hovestadt und (rechts unten) Iris Huster, beide Assistentinnen an öffentlichen Bibliotheken. Foto: Foto: Elvira Meisel-Kemper

Seit 2008 haben sie Jahr für Jahr den Sommerleseclub veranstaltet. „Seit 2019 dürfen sich auch Teams mit maximal fünf Personen anmelden. Außerdem darf aus dem gesamten Büchereibestand gelesen werden, und man kann auch Punkte im Logbuch sammeln, wenn man Veranstaltungen besucht“, erläuterte Lerche.

Dennoch hat auch die Corona-Pandemie ihre Spuren hinterlassen. Nahmen 2019 noch 286 Personen teil, waren es 2020 nur 143 Teilnehmer. „Jetzt hoffen wir doch, dass in diesem Jahr die Zahlen wieder hoch gehen“, ergänzte Lerche. Werbung in den Schulen war in den vergangenen beiden Jahren nicht möglich.

„Man merkt doch, wenn wir persönlich da sind, dass man die Kinder eher erreichen kann“, resümierte Britta Wantia-Hovestadt, Assistentin in der Bücherei. „Häufig erfolgt die Motivation über die Eltern oder über ältere Geschwister, die das schon kennen“, ergänzte Iris Huster, eine weitere Assistentin in der Bücherei.

„Dennoch haben wir schon Anmeldungen vorliegen. Das sind fast alles Wiederholungstäter“, strahlte Lerche. 31 Personen in 13 Teams sind bereits angemeldet. Nicht nur Lesefreudigkeit ist gefragt, sondern auch die Gestaltung des Logbuchs mit seinen vielfältigen kreativen Möglichkeiten.

Die Teilnehmer können Texte hineinschreiben, Kommentare zu den ausgeliehenen Büchern oder Medien, Fotos vom Leseabenteuer mit dem Team hineinkleben oder etwas hineinmalen.

„Das Wichtigste ist die Seite mit den Likes und unserem Stempel, wenn das gelesene Buch oder benutzte Medium zurückgegeben wird“, ergänzte Lerche. „Einmal hat ein Grundschulkind ein Bilderbuch für Kinder mit Yogaübungen ausgeliehen, die Übungen nachgemacht und sich dabei fotografieren lassen. Die Fotos hat es dann ins Logbuch geklebt“, nannte Huster ein Beispiel der Gestaltung.

Birgit Höing, Privatkundenberaterin der Sparkasse Westmünsterland in Gescher, begleitet den Sommerleseclub als Vertreterin der Sparkasse, die 500 Euro gesponsert hat, schon seit einigen Jahren. „Damit können neue Medien für Kinder und Jugendliche angeschafft werden. Wenn ich ein Buch anfange, höre ich nicht mehr auf zu lesen. Dazu habe ich leider nur im Urlaub Zeit. Meist sind es historische Romane“, so Höing.

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