1. www.azonline.de
  2. >
  3. Lokales
  4. >
  5. Gescher
  6. >
  7. „Modellprojekt“ von Erfolg gekrönt

  8. >

Stadt bedankt sich bei Schulleitern für zweijährige Übergangslösung

„Modellprojekt“ von Erfolg gekrönt

Gescher

Zwei Jahre lang hatte die Pankratiusschule kein eigenes Schulgebäude, denn das alte Haus in der Armlandstraße ist in diesem Zeitraum saniert und erweitert worden.

Von Manuela Reher

Als Dankeschön für die zweijährige Unterbringung der Pankratiusschüler in der Gesamtschule und Förderschule Haus Hall bedankten sich Bürgermeisterin Anne Kortüm (l.) und die Erste Beigeordnete Kerstin Uphues (r.) bei Bernhard Manemann-Kallabis (Leiter der Gesamtschule), Birgit Knauer (M., Leiterin der Pankratiusschule/ Schule auf dem Hochmoor) und Johannes Nondorf (2.v.r., Leiter der Förderschule Haus Hall) mit Blumensträußen. Die Pankratiusschüler freuen nun auf ihren Umzug nach den Sommerferien zur Armlandstraße. Foto: Foto: Manuela Reher

Zwei Jahre lang waren die Pankratius-Grundschüler in den Räumen der Gesamtschule und der Förderschule Haus Hall untergebracht. Nach den Sommerferien kehren die Grundschüler wieder in ihr altes Gebäude, das sich dann in neuem Gewand präsentiert, zurück.

Am vorletzten Schultag vor den Ferien waren nun Bürgermeisterin Anne Kortüm und die Erste Beigeordnete Kerstin Uphues in der Gesamtschule zu Gast, um sich für diese Übergangslösung zu bedanken.

„Das Modellprojekt ist gelungen“, freute sich die Bürgermeisterin. Als Schulträger sei die Stadt sehr froh, dass e dieser „lösungsorientierte Weg“ von Erfolg gekrönt gewesen sei. Gemeinsam mit der Bürgermeisterin lobte Kerstin Uphues das Engagement aller Akteure, vor allem den Einsatz der Schulleiter Bernhard Manemann-Kallabis (Gesamtschule), Birgit Knauer (Pankratiusschule) und Johannes Nondorf (Förderschule Haus Hall).

„Das ist nicht selbstverständlich. Das ist außergewöhnlich“, kommentierte die Erste Beigeordnete. Schließlich habe bei allen Planungen auch „Corona dazwischengefunkt“, meinte Anne Kortüm. Das sei für alle Beteiligten eine zusätzliche Herausforderung gewesen. „Wir sind in dieser Zeit als Schulgemeinschaft richtig zusammengewachsen und haben uns nie als Gast gefühlt, sondern als Teil der Gemeinschaft gesehen“, meinte Birgit Knauer. Beim Wettbewerb der Gesamtschule hätten die Grundschüler richtig mitgefiebert.

Bernhard Manemann-Kallabis hat noch immer ein schönes Bild des Zusammengehörigkeitsgefühls vor Augen, das er so schnell nicht vergessen werde. Die Erst- und Zweitklässler hätten in den Pausen den Schulhof mit Straßenmalkreide verschönert. Die Oberstufenschüler hätten sich interessiert und voller Begeisterung dazugesetzt. Junge und ältere Schüler hätten voneinander lernen können. Birgit Knauer hob auch hervor, dass die Grundschule den Eltern sehr dankbar für die vertrauensvolle Zusammenarbeit und tatkräftige Unterstützung sei. Die Kinder selbst hätten große Unbefangenheit und Leichtigkeit an den Tag gelegt, was den neuen Unterrichtsort schnell zu einem behaglichen Ort gemacht habe. „Wir haben Begegnungen und Gemeinschaft gelebt“, kommentierte sie.

Johannes Nondorf machte deutlich: „Auch wir werden die Pankratiusschüler, die unseren Schulalltag bereichert haben, sehr vermissen.“ In jeder Hinsicht seien die Grundschul-Jahrgänge, die zwei Jahre lang an den Ausweichstandorten unterrichtet worden seien, etwas Besonderes. Die Kinder hätten sich nicht nur mit dem neuen Umfeld vertraut machen müssen, sondern ihr Schulalltag sei auch durch die Corona-Pandemie geprägt worden, hieß es.

Für die damaligen Drittklässler wird es nun keine Rückkehr an den alten Schulstandort in der Armlandstraße geben. Sie wechseln nach den Sommerferien zu einer weiterführenden Schule. Für die übrigen Kinder und das Lehrerkollegium sei die Vorfreude auf die sanierten und zum Teil neuen Klassenräume groß. Auch wenn dort noch handwerkliche Restarbeiten erledigt werden müssten, erwarte man mit Spannung den Einzug im August, betonte Birgit Knauer.

Startseite