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Fundsachen-Versteigerung nach Jahren wieder „live“ auf dem Rathausvorplatz

Pflicht-Termin für Schnäppchenjäger

Gescher

(js). Schnäppchenjäger sollten sich den 8. Oktober im Kalender anstreichen. Dann findet auf dem Rathausvorplatz eine große Versteigerung statt. Alle Fundsachen, die sich in den letzten Jahren im Rathauskeller angesammelt haben, kommen unter den Hammer. Nachdem die Fundsachenversteigerung jahrelang im Online-Verfahren stattgefunden hat, wird die nächste Aktion wieder als Live-Veranstaltung vor Ort organisiert. „Wir wollen gewährleisten, dass vorrangig die Gescheraner Bürger und Bürgerinnen zum Zuge kommen“, erläutert Lena Vogelsang vom Bürgerbüro. In welcher Form die Versteigerung in Zukunft abgewickelt werde, sei offen.

Im Laufe der letzten drei Jahre haben sich rund 70 Fahrräder und weitere Fundsachen im Rathauskeller angesammelt. Lena Vogelsang vom Bürgerbüro der Stadt Gescher hofft, dass bei der Versteigerung am Freitag (8. 10.) möglichst viele Artikel den Besitzer wechseln. Foto: Foto: Jürgen Schroer

Bei den Versteigerungsobjekten handelt es sich um Fundsachen, die länger als ein halbes Jahr bei der Stadt gelagert und nicht vom Eigentümer abgeholt wurden und vom Finder nicht gewollt waren. Rund 70 Fahrräder – darunter auch ein oder zwei E-Bikes – haben sich seit 2018 angesammelt. Hinzu kommen Kleidungsstücke aller Art, Schmuck und Handys. „Aber wir haben auch Besonderheiten wie einen Motorroller und eine Drohne“, ergänzt Lena Vogelsang. Alle Artikel werden für die Versteigerung am Freitag (8. 10.) aus dem Keller geholt und auf dem Rathausvorplatz aufgebaut. Hier haben Interessierte ab 15 Uhr eine Stunde lang Zeit, die Sachen in Augenschein zu nehmen und sich zu überlegen, ob sie zuschlagen wollen und wie hoch sie maximal bieten möchten... Sich die Fundsachen direkt vor Ort anschauen zu können und nicht nur auf Mini-Fotos im Internet, das sei sicherlich ein Vorteil im Vergleich zur Online-Versteigerung, meint Vogelsang.

Moderiert wird die Versteigerung von Verwaltungsmitarbeiter Jürgen Tubes. Um 16 Uhr geht es los. Jede Fundsache wird einzeln mit einem Mindestgebot aufgerufen. Der Bieter mit dem höchsten Gebot erhält den Zuschlag und kann das Objekt seiner Wahl nach der Bezahlung direkt mit nach Hause nehmen. Der Erlös der Aktion wandert wie immer in die Stadtkasse.

Vorgesehen ist, den Rathausplatz für die Versteigerung abzusperren und einen Eingang zu schaffen. Ob dann die 3-G-Regel gilt oder vielleicht nur Geimpfte oder Genesene zugelassen werden, ist offen. „Wir werden in jedem Fall die Vorgaben der zum Versteigerungstermin geltenden Corona-Schutzverordnung beachten“, so Lena Vogelsang. Natürlich hofft die Verwaltung für den Veranstaltungstag auf gutes Wetter. Sollte es regnen, könnte die Versteigerung in die Tiefgarage des Rathauses verlegt werden.

7 Weitere Auskünfte zur geplanten Versteigerung erhalten Interessierte im Rathaus Gescher unter Tel. 60-111 oder per E-Mail an buergerbuero@gescher.de.

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