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Bezirksausschuss stimmt für Veränderung der Reihenfolge im Maßnahmenkatalog

Spielplatz „Grüne Mitte“ hat Vorrang

Hochmoor

Noch in diesem Jahr soll die Planung für die Aufwertung der Spielplatzfläche in der „Grünen Mitte“ in Hochmoor beginnen. Darauf hat sich der Bezirksausschuss einstimmig verständigt und damit eine Änderung der Reihenfolge der Maßnahmen des Spielplatzkonzepts beschlossen.

Von Manuela Reher

Bereits Anfang Juli wird es einen Info-Abend zum geplanten Spielplatzbereich für die Grüne Mitte in Hochmoor geben, bei dem die Bürger ihre Ideen einbringen können. Foto: Foto: Archiv

Bereits am 7. Juli um 18 Uhr werden die Bürger zu einem Info-Abend im Foyer der Grundschule auf dem Hochmoor eingeladen. Sie sollen sich mit ihren Ideen intensiv an dem Projekt beteiligen.

Reinhold Gertz (CDU) betonte, dass sich die Hochmooraner freuen würden, dass ihr Projekt jetzt vorgezogen werde, Auch Wolfgang Brüggestrath (Grüne) erklärte, dass seine Fraktion dieses Vorgehen befürworten würde.

Nach ursprünglicher Beschlusslage sei die Stadt zunächst immer davon ausgegangen, dass in der Grünen Mitte ein Spielbereich nur für Kleinkinder geplant werden soll, wie Bürgermeisterin Anne Kortüm ausführte. Doch in der Beratung des Bezirksausschusses wurde deutlich, dass auch eine Spielfläche für ältere Kinder gewünscht ist. Schließlich sei für Jugendliche bisher nur ein Bolzplatz zum Fußballspielen vorhanden, sagte Christian Kemper (CDU). Er warb dafür, die Möglichkeiten nicht im Vorfeld einzuschränken, indem die Altersgruppe für die Spielangebote festgelegt werde.

Bürgermeisterin Anne Kortüm äußerte, dass man gemeinsam überlegen könne, welche Spielgeräte sinnvoll oder erforderlich seien. Für Kleinkinder könne ein Matschspielbereich interessant sein. Auch sollte eine Rolle spielen, welchen Anklang die späteren Angebote finden würden. All das könne im Rahmen der Bürgerbeteiligung ermittelt werden.

Danach stehe sicherlich auch fest, wie hoch die Investitionen sein werden, wie Reinhold Gertz kommentierte. Für einen Spielplatzbereich für Kleinkinder waren im Vorfeld 50 000 Euro veranschlagt worden. Doch die Bürgermeisterin betonte, dass es sich nur um einen Vorschlag handele.

Mechthild Schlüter (CDU) führte ins Feld, dass in der Grünen Mitte noch genügend Platz für weitere Spielgeräte für verschiedene Altersgruppen vorhanden sei. Doch Reinhold Gertz wies darauf hin, dass man nicht vergessen dürfe, dass auch die ortsansässigen Vereine Platz für ihre Aktivitäten benötigen würden. So halte der Schützenverein zum Beispiel immer seine Parade auf dem großen Platz ab, der deshalb nicht einfach überplant werden könne.

Marc Jaziorski (SPD), Vorsitzender des Bezirksausschusses, bezeichnete die Bürgerbeteiligung als eine „sehr gute Idee“.

Nach der Grünen Mitte soll im Frühjahr 2022 eine Bürgerbeteiligung für das Areal „Berkeltal“ (inklusive Rodelberg) durchgeführt werden, um bestenfalls für einen Förderantrag im September 2022 eine Grundlage erarbeitet zu haben.

Die Maßnahmen für die Aufwertung der Großfläche „Rodelberg“ sollen bis spätestens 2023 umgesetzt werden. Das soll gegebenenfalls auch ohne Fördermittel aus dem innerstädtischen Entwickungskonzept (ISEK) Gescher 2030 geschehen.

Für die Umsetzung des Spielplatzkonzeptes sind für die Jahre 2020 bis 2022 jeweils 250 000 Euro im Haushalt kalkuliert worden.

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