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Missbrauchsfall Münster

Nächster Prozess beginnt – Warendorfer angeklagt

Münster/Warendorf

Im Missbrauchskomplex Münster hat am Montagmorgen mit der Anklageverlesung gegen einen 35-Jährigen aus Warendorf ein weiterer Prozess vor dem Landgericht begonnen.

Von Beate Kopmann, mit lnw

Im Missbrauchskomplex Münster hat der Prozess gegen einen 35-Jährigen aus Warendorf begonnen. Foto: Beate Kopmann

Dem Mann aus Warendorf wird zur Last gelegt, einen heute Elfjährigen zwischen Ende 2019 und Frühjahr 2020 bei drei Gelegenheiten schwer sexuell missbraucht zu haben. Bei dem Jungen handelt es sich laut den Ermittlungen um den Ziehsohn von Adrian V. aus Münster. Der Mann gilt in dem Tatkomplex als Drahtzieher und sitzt in einem weiteren Prozess am Landgericht auf der Anklagebank.

Adrian V. soll den Sohn seiner Lebensgefährtin selbst immer wieder vergewaltigt und ihn anderen Männern zur Verfügung gestellt haben. Mit dem angeklagten Warendorfer soll er seit 2019 in Kontakt gestanden und sich dann zu gemeinsamen Treffen verabredet haben, um dem Kind schwere sexuelle Gewalt anzutun.

Dem Mann aus Warendorf wird zur Last gelegt, einen heute Elfjährigen zwischen Ende 2019 und Frühjahr 2020 bei drei Gelegenheiten schwer sexuell missbraucht zu haben. Bei dem Jungen handelt es sich laut den Ermittlungen um den Ziehsohn von Adrian V. aus Münster. Der Mann gilt in dem Tatkomplex als Drahtzieher und sitzt in einem weiteren Prozess am Landgericht auf der Anklagebank.

Adrian V. soll den Sohn seiner Lebensgefährtin selbst immer wieder vergewaltigt und ihn anderen Männern zur Verfügung gestellt haben. Mit dem angeklagten Warendorfer soll er seit 2019 in Kontakt gestanden und sich dann zu gemeinsamen Treffen verabredet haben, um dem Kind schwere sexuelle Gewalt anzutun.

Adrian V. soll den Sohn seiner Lebensgefährtin selbst immer wieder vergewaltigt und ihn anderen Männern zur Verfügung gestellt haben. Mit dem angeklagten Warendorfer soll er seit 2019 in Kontakt gestanden und sich dann zu gemeinsamen Treffen verabredet haben, um dem Kind schwere sexuelle Gewalt anzutun.

Dem 35-Jährigen aus Warendorf wird außerdem vorgeworfen, kinderpornografisches Material verschickt zu haben. Zudem soll er in einem Fall einen siebenjährigen Jungen aus seinem privaten Bekanntenkreis missbraucht haben, wie die Staatsanwaltschaft mitgeteilt hatte.

Kurz nach dem Prozessauftakt gegen den Warendorfer am Montagmorgen wurde die Öffentlichkeit für die Anklageverlesung ausgeschlossen. Nach ersten Informationen ist der Angeklagte bereit, sich zur Sache zu äußern.

30 Verdächtige in Untersuchungshaft

Münster ist neben Lügde und Bergisch Gladbach einer von drei großen Tatkomplexen in Nordrhein-Westfalen, die seit dem Jahr 2019 aufgedeckt wurden. Es geht dabei um sexuelle Gewalt an einer Vielzahl von Kindern und um große Netzwerke mit zahlreichen Beteiligten und Opfern. In dem Tatkomplex gibt es über 40 Tatverdächtige, von denen rund 30 in Untersuchungshaft sitzen. Etwa 30 Kinder sollen Opfer geworden sein, besonders häufig der Ziehsohn des 28-jährigen Münsteraners. Der Hauptprozess steuert auf die Schlussplädoyers zu .

Kriminalität: Missbrauchsfall von Münster in der Chronologie

Der Mussbrauchsfall Münster hat enorme Ausmaße. Der Hauptverdächtige, Adrian V. aus Münster, wurde am 14. Mai 2020 festgenommen. Doch der Fall hat eine lange Vorgeshcichte und ist noch lange nicht abgeschlossen.  Foto:
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