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Rosendahler Gastronomen gehen entspannt mit neuer Regelung um

2G-plus macht keine Sorgenfalten

Rosendahl

Mit der Regelung sind sie bereits bestens bekannt. Schon beim Stephanus-Steinigen am 26. Dezember galt in der Altdeutschen Pilsstube in Osterwick eigenständig die 2G-plus-Regelung. „Für unser Personal ist die neue Maßnahme also keine Neuheit“, erklärt Gerburg Sengenhorst auf AZ-Nachfrage. Grundsätzlich erwartet sie angesichts des ersten Wochenendes, bei dem die seit Donnerstag gesetzlich festgelegte 2G-Plus-Regelung in der Gastronomie zum Einsatz kommt, keine großartige Umstellung. Nicht zuletzt, da für Personen, die bereits ihre dritte Impfung bekommen haben, kein zusätzlicher Test notwendig ist. „Und bei unseren Gästen hat ein Großteil bereits seinen dritten Piks bekommen“, schildert Sengenhorst. Ohnehin würden die Besucher äußerst besonnen und entspannt auf die geltenden Maßnahmen reagieren. „Anstalten werden keine gemacht“, betont sie.

Von Leon Eggemann

Seit Donnerstag gilt die 2G-plus-Regelung in der Gastronomie. Die neue Maßnahme wird von den Rosendahler Gastronomen ohne großartige Sorgenfalten angenommen. Foto: Foto: pexels

Für Sorgenfalten sorgt die 2G-plus-Regel also nicht. Im Kontrast dazu steht allerdings die weiterhin bestehende Unsicherheit, welchen Weg die Entwicklung rund um die Omikron-Variante einschlagen wird. „Größere Feierlichkeiten bleiben natürlich weiterhin aus. Zuletzt zum Beispiel Weihnachtsfeiern“, berichtet Sengenhorst. Wie sie einräumt, laufe zwar der normale Betrieb unter Beachtung der Sicherheitsmaßnahmen weiter, „aber wir würden auch mal gerne wieder hier einen 40. Geburtstag veranstalten.“

Ähnlich sieht die Situation beim Hotel-Restaurant Feldkamp in Darfeld aus. „Im Vorfeld haben wir bei unseren Weihnachtsbuffets schon gemerkt, wie viele Personen geboostert sind“, sieht Inhaberin Melanie Feldkamp in der neuen Regelung keine Probleme. Zudem sei das Angebot, sich vor Ort vorab testen zu lassen, ebenfalls gut angenommen worden. Die Bereitschaft, für den Restaurant-Besuch zuvor einen Coronatest zu machen, sei definitiv vorhanden. „Das Á-la-carte-Geschäft sieht nach wie vor gut aus. In kleinen Gruppen ist ja noch alles möglich und es wird auch angenommen“, fasst es Feldkamp zusammen. Nur das Bewirtschaften großer Gesellschaften falle noch aus. „Hier bleibt uns letztendlich nichts Anderes übrig, als abzuwarten“, so Feldkamp.

Im Holtwicker Restaurant „Scharfe Kurve“ werde die Neuregelung ebenso wie in den anderen beiden Ortsteilen relativ entspannt angenommen. Nicht nur vom Betrieb, sondern auch von den Gästen. So sei es bisher noch nicht zu Diskussionen bei der Abfrage des zusätzlichen Coronatestes gekommen, wie Edina Plesker versichert. „Das läuft ganz unkompliziert und ist für die Leute kein Problem“, erzählt sie. Dass künftig weniger Personen aufgrund von fehlender Spontanität – bedingt durch die Testpflicht – in das Lokal kommen, hält sie für unwahrscheinlich. „Bisher haben wir davon zumindest nichts gemerkt“, erzählt Plesker – in der Hoffnung, dass der gastronomische Betrieb, trotz steigender Coronazahlen, auch in Zukunft weiterhin möglichst reibungslos fortgeführt werden kann.

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