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Kirchhof-Nachbarschaft sagt Veranstaltung mit Blick auf steigende Infektionszahlen ab

Adventsmarkt fällt Pandemie zum Opfer

Rosendahl

Während bereits so mancher Verein oder Verband aus Sicherheitsgründen einzelne Aktionen in den Rosendahler Ortsteilen abgesagt hat, ist nun auch eine größere Veranstaltung der steigenden Infektionszahlen zum Opfer gefallen. So wird der Adventsmarkt der Kirchhof-Nachbarschaft in Osterwick nicht stattfinden. Ursprünglich war dieser für den kommenden Samstag (27. 11.) geplant. „Natürlich sind wir angesichts der langen Vorbereitung enttäuscht, aber die Vernunft geht nunmal vor. Wir wollen auf keinen Fall ein Szenario, in dem unser Adventsmarkt zum Infektionsherd wird“, begründet Mit-Organisator Philipp Mussinghoff die Absage.

Von Leon Eggemann

Bereits 2020 musste der Adventsmarkt auf dem Osterwicker Kirchplatz coronabedingt ausfallen. Auch in diesem Jahr wird es keine Stände rund um den großen Tannenbaum geben. Foto: Foto: Archiv

Noch vor wenigen Tagen hatte man ursprünglich entschieden, die Veranstaltung mit der 2G-Regelung, einem Hygienekonzept inklusive Einlasskontrollen von einem Sicherheitsunternehmen durchführen zu wollen. Eine Absage war da noch nicht auf dem Tisch. Zumal das Markt-Angebot nochmals erweitert worden war. Immerhin hat sich die Arztpraxis Hohmann angekündigt, während des Marktes Besuchern ein Impfangebot zu machen. „Diese Aktion soll auch weiterhin durchgeführt werden“, betont Mussinghoff. So wird die Arztpraxis auch ohne Adventsmarkt von 18.30 bis 21 Uhr für die Durchführung von Impfungen geöffnet sein – mit Unterstützung der Kirchhof-Nachbarschaft, die für einen besseren Ablauf der Aktion vor der Praxis bereits Formulare ausgeben und auf die vorgeschriebenen Abstandsregeln hinweisen will. Geimpft wird mit dem Biontech-Impfstoff, wie Dr. Barbara Hohmann ankündigt.

Worauf die Osterwicker ebenfalls nicht verzichten müssen, ist der große Tannenbaum, der trotzdem am Samstag am Kirchplatz aufgestellt wird. Nur das Drumherum fällt, wie schon im vergangenen Jahr, ins Wasser. Dabei hatten sich neben den Messdienern und der Landjugend mit der Bücherei und der Tanzschule von Wiebke Schweizer zwei neue Partner für den Adventsmarkt angekündigt. „Wir werden es im kommenden Jahr wieder versuchen“, kündigt Mussinghoff an. „In der Hoffnung, dass die Corona-Lage dann deutlich besser aussieht als jetzt.“

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