DRK in Rosendahl in den verschiedensten Bereichen sehr aktiv

Als Partner weiter Präsenz zeigen

Rosendahl. Ob beim Blutspenden, im Rettungsdienst, in sozialen Diensten oder in der Coronakrise mit dem Testzentrum im Rosendahler Rathaus – das Deutsche Rote Kreuz zeigt nach wie vor im Gemeindegebiet in den verschiedensten Bereichen weiter Präsenz. Den heutigen Weltrotkreuztag, der an den Geburtstag des DRK-Gründers Henry Dunant erinnert, will DRK-Kreisvorstand Christoph Schlütermann nutzen, um sich bei all den Ehrenamtlichen des Deutschen Roten Kreuzes zu bedanken. „Insgesamt haben wir 10 000 Förderer und aktive Mitglieder, die entweder Zeit oder Geld in uns investieren“, erklärt er. Prozentual gesehen weise die Gemeinde in ihrer Unterstützung im Vergleich mit anderen Kommunen des Kreises Spitzenwerte vor. Das Geld, dass dabei in das DRK fließt, komme auch wieder vor Ort an, wie Schlütermann betont – zum Beispiel in die DRK-Kitas aller drei Ortsteile oder in das soziale Ehrenamt. „Wer dem DRK hilft, hilft letztendlich auch sich selbst“, schildert der Kreisvorstand.

Leon Eggemann

Das Deutsche Rote Kreuz ist in Rosendahl in den verschiedensten Bereichen aktiv. Darunter fallen das Blutspenden, die Trägerschaft von Kindergärten, die Organisation und Durchführung des Testzentrums im Rathaus sowie soziale Dienste und Aktionen. Fotos: Archiv/leg Foto: az

Doch nicht nur in ihrer finanziellen Unterstützung zeigen Rosendahler ehrenamtlichen Einsatz, auch beim Blutspenden liegen sie im Vergleich weit vorne. „Das spricht für den Zusammenhalt, der hier vorherrscht. Das Blutspenden hat weiterhin eine enorme Bedeutung“, lobt Schlütermann das Engagement in der Bevölkerung. So sei der Trend, dass landesweit immer weniger Menschen Blut spenden, im Kreis Coesfeld noch nicht so extrem wahrzunehmen wie in anderen Kreisen. Gleichwohl weiß der Kreisvorstand, dass auch hier vor Ort noch Luft nach oben ist. „Wir erkennen, dass gerade die jüngere Generation beim Blutspenden noch hinterher hängt“, bilanziert Schlütermann. Deshalb über die Jugend schimpfen will er nicht. „Stattdessen müssen wir neue Wege finden, jüngeren Menschen die Wichtigkeit ihrer Blutspende zu verdeutlichen“, fordert er.

Um diesen die Arbeit mit dem Deutschen Roten Kreuz näherzubringen, hat der Rosendahler Ortsverein bereits eine Jugendgruppe (JRK) ins Leben gerufen. „Wir haben aktuell eine Gruppe mit neun Jugendlichen“, erzählt Jugendrotkreuz-Leiter Henning Kock. Neben der klassischen Jugendarbeit, bei der unter anderem gemeinsame Ausflüge oder Veranstaltungen durchgeführt werden, sei auch die Beschäftigung mit der ersten Hilfe eine wichtige Säule der Gruppe. „Dazu wollen wir natürlich die Grundsätze und das Leitbild des DRK verdeutlichen, um auch junge Menschen für unsere Arbeit zu gewinnen“, ergänzt Kock. Jugendliche, die sich selbst ein Bild des JRK machen wollen, können sich bei ihm unter Tel. 0157/30466588 melden.

Im Ortsverein selbst sind knapp 500 Mitglieder aktiv. „Auch wenn die Zeiten momentan schwierig sind, machen wir noch das Möglichste“, so Dirk Reers, erster Vorsitzender des Ortsvereins. So dürfen die First Responder dank eines aufgestellten Sicherheitskonzepts trotzdem bei Notfällen helfen, bis der Notarzt oder Rettungsdienst eintrifft. „Ansonsten mussten wir unsere Programm wie so viele Vereine herunterfahren“, bedauert er und sieht zugleich Licht am Ende des Tunnels: „Mit kommenden Lockerungen wird unsere Präsenz wieder hochgefahren.“

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