Förderung in Höhe von 78 000 Euro für Jugendarena in Osterwick

Auf 30 mal 40 Metern geht’s künftig rund

Osterwick. Auch wenn sich außerhalb der Jugendspieler bis 14 Jahren noch einige Mitglieder von Westfalia Osterwick gedulden müssen, bis sie wieder auf den Sportplatz dürfen, können sie sich immerhin auf einige Neuheiten freuen. So wird zurzeit der Rasenplatz ausgebessert, ehe im Juni ein neuer Belag für den Kunstrasen folgt (wir berichteten). Nun erreicht die Westfalia-Verantwortlichen die nächste gute Nachricht: Die geplante Jugendarena wird mit knapp 78 000 Euro aus dem Topf „Strukturförderung ländlicher Räume“ bezuschusst. Insgesamt hat die Gemeindeverwaltung für die Realisierung der rund 30 mal 40 Meter großen umzäunte Spielfläche Kosten in Höhe von 120 000 Euro einkalkuliert.

Leon Eggemann

Foto: Leon Eggemann

„Das sind natürlich fantastische Neuigkeiten“, freut sich Westfalia-Vorsitzender Dieter Wilger. Erste Vorarbeiten hat der Verein mit einer Arbeitsgruppe um Peter Fedders und Thomas Blakert bereits erledigt. So wurde auf der Fläche zwischen dem Kunstrasen und den anliegenden Tennisplätzen in Eigenleistung die für die Arena geplante Fläche vorbereitet. Aktuell befinden sich dort allerdings noch mehrere Berge an Erde. „Sobald es die Corona-Lockerungen zulassen, werden diese noch entfernt, damit die Arbeiten so früh wie möglich losgehen können“, erklärt Wilger. Ein großer Teil des bisher abgetragenen Bodens ist bereits in ein weiteres Projekt auf dem Westfalia-Sportplatz zum Einsatz gekommen. Auf der Rückseite der Tribünen-Überdachung befand sich lange ein nicht genutzter Wall. Dieser ist nun in eine Zuschauer-Tribüne für den Kunstrasenplatz umstrukturiert worden – wobei auch Boden aus den Erdarbeiten genutzt wurde. „Wenn auf dem Sportplatz endlich wieder was los ist, hat sich hier einiges getan“, sieht Wilger die Corona-Zwangspause gut genutzt.

Ab wann die Jugendspieler tatsächlich in der neuen Arena kicken können, zeigen die nächsten Monate. „Dann sollen die Arbeiten begonnen werden“, schildert Bürgermeister Christoph Gottheil. Aktuell befinde man sich in der Ausschreibungsphase. „Es besteht die Hoffnung, den Bau noch in diesem Jahr umzusetzen“, wagt er eine erste Prognose. Bis dahin darf schon auf den neuen Kunstrasen-Belag gekickt werden. Dieser soll noch vor dem Start der neuen Saison im Sommer ausgetauscht werden.

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