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Heimatverein Darfeld plant Außengastronomie

Bahnhofscafé zu Fronleichnam wieder geöffnet

Darfeld (leg). Es tut sich wieder was am Bahnhof Darfeld. „Der Generationenpark war sowieso immer gut besucht. Auch beim Brotbacken kommen einmal im Monat viele Gäste“, fasst Rolf van Deenen, 1. Vorsitzender des Heimatvereins Darfeld, die vergangenen Wochen am Bahnhof zusammen. Nun soll mit der Öffnung des Bahnhofscafés ein weiterer Schritt in Richtung Normalität getan werden. „Angedacht ist, dass wir zum 3. Juni, also über das Fronleichnam-Wochenende, wieder öffnen“, verrät der Vorsitzende.

Leon Eggemann

Der Heimatpreis hat in einer Vitrine im Bahnhof Darfeld bereits sein neues zu Hause gefunden. Fotos: Leon Eggemann Foto: az

Im Bahnhof selbst werden allerdings keine Gäste empfangen, dafür soll auf der großen Terrasse Außengastronomie betrieben werden. Die Ausgabe erfolgt über ein Fenster des Versammlungsraumes. „Drinnen werden wir in diesem Jahr wohl gar nicht öffnen. Hier haben wir einfach nicht genügend Platz, um die Abstandsregeln unter den Gästen zu gewährleisten“, erklärt van Deenen. Anders ist das auf der Bahnhofsterrasse. „Wir werden in der kommenden Woche ausprobieren, die Tische möglichst so zu platzieren, dass wir das Maximum an Platz ausnutzen können“, ergänzt der Darfelder.

Dass das Angebot von Beginn an gut angenommen werden wird, davon ist er überzeugt. „Immer wieder sehen wir ja Fahrradfahrer hierher fahren. Manche bringen sich eigene Verpflegung mit und setzen sich für ein Picknick in den Generationenpark“, schmunzelt van Deenen. Hinzukämen viele Anfragen seitens der Radfahrer, wann denn endlich wieder das Café geöffnet werden könne.

Bis allerdings wieder Kaffee und Kuchen serviert wird, müssen sich die Radler noch gedulden. Organisatorisch braucht der Heimatverein ohnehin noch etwas Zeit. „Wir wollen zur Nachverfolgung mit der luca-App arbeiten. Das muss alles noch vorbereitet werden“, erzählt van Deenen. Darüber hinaus stelle sich noch die Frage, ob Besucher für den Eintritt auf das Café-Gelände einen negativen Coronatest oder eine Bescheinigung der Impfung oder Genesung vorzeigen müssen. „Manche Fahrradfahrer halten hier spontan, in diesen Fällen könnte es schwierig werden“, befürchtet van Deenen. Andererseits würden auch viele den Bahnhof bewusst ansteuern. Ob die Regelung noch in 14 Tagen gelte, müsse letztlich noch abgewartet werden.

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