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Radweg zwischen Darfeld und Billerbeck soll in dieser Woche fertiggestellt werden

Bauabschluss passend zur Fahrradsaison

Rosendahl. Knapp neun Monate ist es her, dass die Bauarbeiten für einen Radweg entlang der L 580 zwischen Billerbeck und Darfeld begonnen haben. Straßen.NRW plante damit einen Lückenschluss zwischen den beiden Orten – so führte bis jetzt ein Radweg von Billerbeck kommend bis kurz hinter die Weißenburg, von dort musste bis zum Darfelder Ortseingang allerdings über verschiedene Bauernschaften gefahren werden. „Die Arbeiten sollen am Ende der Woche abgeschlossen werden“, verkündet nun Nina Wischeloh von der Regionalniederlassung Münsterland von Straßen.NRW. Damit habe man den seinerzeit aufgestellten Zeitplan, der nach mehrfacher wetterbedingter Verschiebung letztlich Anfang Mai abgeschlossen werden sollte, nahezu perfekt eingehalten.

Leon Eggemann

Während an der L 571 zwischen Holtwick und Osterwick noch Geräte für die Arbeiten an der Radweg-Sanierung stehen... Foto: az

Insgesamt belaufen sich die Kosten für die Maßnahme auf rund 450 000 Euro. So wurde unter anderem auf einer Breite von etwa fünf Metern von Darfeld aus kommend auf der rechten Straßenseite Bäume gefällt und Sträucher zurückgeschnitten. Hinzukommt, dass der Radweg an die Höhe der Straße angepasst wurde. Aus diesem Grund wurde der Weg mit Boden auf bis zu zwei Metern aufgefüllt, wie Stefan Elsinghorst (Straßen.NRW) seinerzeit erläuterte. Nun kann passend zum anstehenden Sommer die insgesamt knapp 2,3 Kilometer lange Strecke auch befahren werden.

Doch nicht nur auf der L 580 hat sich einiges getan, auch die Sanierung des Radweges an der L 571 zwischen Holtwick und Osterwick geht stetig voran. „Hier befinden sich die Arbeiten im ersten Abschnitt der Strecke im Abschluss. Es muss aktuell noch asphaltiert werden“, informiert Nina Wischeloh. Gemeint ist die Strecke vom Holtwicker Ortseingang bis hin zum Kreisverkehr in Osterwick, wo früher die „lange Ida“ stand. Der zweite Abschnitt vom Kreisverkehr bis hin zur Osterwicker Ortseinfahrt soll spätestens Ende Juni abgeschlossen werden. „Es kann also auch hier noch im Sommer auf neuen Untergrund gefahren werden“, so Wischeloh.

Insgesamt belaufen sich die Sanierungskosten, die das Land NRW trägt, auf rund 650 000 Euro. Notwendig ist die Maßnahme aufgrund der zunehmenden Schäden durch die anliegenden Bäume. Deren Wurzeln drücken die Asphaltdecke nach oben und sorgen so für eine unebene Strecke.

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