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Heimatverein Osterwick geht positiv in das neue Jahr

Bei grünem Licht wieder ins Programm

Osterwick (leg). Den Spagat zwischen dem, was erlaubt, und dem, was sinnvoll ist, zu schaffen, war letztlich die größte Herausforderung. „Im Heimatverein sind nun mal eine große Anzahl älterer Mitglieder sehr aktiv. Diese haben ein erhöhtes Risiko bezogen auf Corona, was eben auch speziell betrachtet und bewertet werden muss“, weiß Gregor Deitert, Vorsitzender des Heimatvereins in Osterwick. Dementsprechend mussten so einige Einschränkungen in Kauf genommen werden. So wurden ab März sämtliche Veranstaltungen auf Vereinsebene abgesagt. Dazu zählen die Plattdeutschen Abende, die monatlichen Treffen, die Tagesfahrt des Heimatvereins, der Stand auf dem Frühlingsfest und die Generalversammlung. Auch die Einweihung des neuen Schutzraumes im Dorfpark stand in Form eines Dorfparkfestes auf dem Programm und musste verschoben werden.

Leon Eggemann

In zwei Gruppen arbeiteten die ehrenamtlichen Rentner im vergangenen Sommer im Osterwicker Dorfpark. Die Arbeit an weiteren Projekten soll in diesem Jahr folgen. Foto: az

„Lediglich die Arbeiten im Dorfpark, mit der Pflasterung der Wege und der Erneuerung der Brücke, konnten im Sommer von unserer liebevoll genannten ,Rentnertruppe’ erfolgreich beendet werden“, lobt Deitert das Engagement. Dieses könne nicht hoch genug angerechnet werden. „Nur so war es möglich, den Familien in der zweiten Jahreshälfte einen Ort zum Austoben zur Verfügung zu stellen“, betont der Vorsitzende. Andernfalls wäre bis heute eine große Baustelle vor Ort und die Wege noch immer gesperrt. Dementsprechend kann Deitert auch Positives aus dem Jahr mitnehmen. „Bestes Beispiel ist die technische Entwicklung hinsichtlich Kommunikation über die bekannten Social-Media-Plattformen, digitalen Medien und den damit neuen Möglichkeiten“, erklärt er. Aber auch das Know-How aus der Live-Übertragung der Nikolausaktion könne sehr gut auch nach Ende der Pandemie bei verschiedenen Veranstaltungen und Aktionen eingesetzt werden.

Aktuell gilt allerdings, die kommenden Wochen konsequent im Lockdown zu verbringen. „Erst wenn überall grünes Licht gegeben wird und die Fachleute sich einig sind, starten wir vorsichtig mit neuen Aktionen“, macht Deitert deutlich. Unter anderem würden dann wieder die plattdeutschen Abende auf dem Programm stehen. „Ein langfristiges Ziel ist es auch, vom Heimatverein eine Kirchturmführung in der Pfarrkirche Ss. Fabian und Sebastian anzubieten“, gibt der Vorsitzende einen Ausblick. Darüber hinaus sei die Planung von neuen Projekten im Dorfpark fast abgeschlossen, sodass mit der Umsetzung gestartet werden kann. So ist geplant, das letzte Stück vom Kreisverkehr zu pflastern. „Des Weiteren soll ein ,Trecker aus Sandstein‘ aufgestellt werden“, ergänzt Deitert. „Hier sollen sich die Kinder mal überraschen lassen.“

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