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Gemeinde verzeichnet deutliches Hoch im Vergleich zu vergangenen Bundestagswahlen

Briefwahl-Quote steigt in die Höhe

Rosendahl

Der Trend geht immer weiter nach oben. „Den Anteil an Briefwählern bei den Bundestagswahlen 2013 und 2017 haben wir schon jetzt getoppt“, verkündet Henning Illerhues. Waren es vor acht Jahren noch 1353 (16 Prozent) und vor vier Jahren 1983 (23 Prozent) Briefwähler, haben zur anstehenden Bundestagswahl bereits 2367 Rosendahler Briefwahlunterlagen angefordert. „Damit sind wir bereits bei 28 Prozent“, staunt der Wahlorganisator. Tendenz steigend. Immerhin kämen noch täglich 50 bis 60 Personen dazu, die ebenfalls ihr Kreuzchen per Brief setzen wollen. Personen, die ebenfalls auf diese Weise wählen wollen, haben für eine Beantragung noch bis zum 24. September um 18 Uhr Zeit.

Von Leon Eggemann

Einige ausgefüllte Stimmzettel sind bereits im Rathaus eingetrudelt. Dazu nutzen viele Bürgerinnen und Bürger die Wahlkabine im Foyer, um bereits ihr Kreuzchen zu setzen, wie Wahlorganisator Hennig Illerhues und Auszubildender Jannes Dinkler vorstellen. Foto: Foto: Leon Eggemann

Dass der Trend immer weiter in Richtung Briefwahl geht, wundert den stellvertretenden Fachleiter des Fachbereiches Ordnung und Soziales überhaupt nicht. „Diese Entwicklung kann natürlich in großen Teilen auf die Coronapandemie zurückgeführt werden“, erklärt er. Trotz der Vorahnung auf einen großen Ansturm kam es bei der Herausgabe der Briefwahl-Unterlagen allerdings zu Verzögerungen. Wie Illerhues schildert, habe die Verwaltung zur anstehenden Wahl mit einem neuen Dienstleister zusammengearbeitet. Probleme bei diesem hätten letztendlich längere Wartezeiten auf die Unterlagen zur Folge gehabt. Mittlerweile seien diese aber bei den Bürgerinnen und Bürgern angekommen.

„Trotz der Verzögerung ist die Urne schon gut gefüllt“, stellt Illerhues fest. Neben zahlreichen bereits ausgefüllten Stimmzetteln, die nach und nach bei der Verwaltung eintrudeln, kämen Bürgerinnen und Bürger zum Teil auch ins Rathaus, um die Wahl-Unterlagen abzuholen. „Die meisten geben sofort ihre Stimme an der Wahlkabine im Foyer ab“, schildert er.

Wer nicht schon vorab sein Kreuzchen setzen will, kann dies am Wahltag in den sieben Rosendahler Wahllokalen, die von 8 bis 18 Uhr geöffnet haben, tun. In welchen der sieben Wahlbezirke man gehört, kann dabei auf der Wahlbenachrichtigungskarte nachgelesen werden. Bei Fragen stehen die insgesamt 58 Wahlhelfer, die in allen Ortsteilen vor Ort sind, zur Verfügung. „Für die größtmögliche Sicherheit sind auch wieder einige Hygiene-Vorkehrungen getroffen worden“, ergänzt Illerhues. Dazu zählt unter anderem eine Maskenpflicht in den Wahllokalen, das Aufstellen von Desinfektionsspendern sowie das ständige Durchlüften der Räumlichkeiten. Gleiches gilt für die Präsentation der Wahlergebnisse, die im Laufe des Abends im Sitzungssaal des Rathauses bekannt gegeben werden.

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