1. www.azonline.de
  2. >
  3. Lokales
  4. >
  5. Rosendahl
  6. >
  7. Digitale Aufstockung (nahezu) vollendet

  8. >

Schul- und Bildungsausschuss: Sachstandsbericht zur Ausstattung in Rosendahl

Digitale Aufstockung (nahezu) vollendet

Rosendahl

Die enorme Bedeutung einer gut funktionierenden digitalen Ausstattung an den Schulen hat das coronabedingte Home-Schooling im vergangenen Lockdown mehr als deutlich gemacht. Wie Sebastian Wolters aus der IT-Abteilung des Rathauses nun im Schul- und Bildungsausschuss vorstellte, habe die Gemeinde Rosendahl ihre digitale Aufstockung in den Schulen nahezu vollendet. „Alle Meilensteine des Projektes ,Bildung 4.0’ sind erreicht“, bilanzierte er.

Von Leon Eggemann

Waren es 2019 noch 45 iPads, die in den Rosendahler Schulen in Benutzung waren, hat sich die Anzahl der Exemplare mittlerweile auf 340 Geräte erhöht. Tendenz steigend. Foto: Fotos: Archiv

Darunter zählen unter anderem Maßnahmen wie die WLAN-Installation in den Grundschulen, die Ausstattung der Fach- und Klassenräume mit insgesamt 85 Exemplaren von 75 Zoll großen BenQ-Touch- und NonTouch-Bildschirmen sowie die Anschaffung von iPads – auch von Leihgeräte für sozial schwache Schüler. „Den Ausbau von iPad-Klassensätzen wollen wir noch weiter forcieren“, kündigte Wolters bereits an. Derzeit würden die Schulen im Gemeindegebiet noch eine Eins-zu-Drei-Ausstattung vorweisen. „Irgendwann wollen wir aber die Eins-zu-Eins-Ausstattung erreichen“, betonte der IT’ler.

Wie sehr die Digitalisierung in den Rosendahler Schulen auf dem Vormarsch ist, zeigten die von Wolters präsentierten Zahlen. Waren es 2019 noch 45 in den Schulen eingesetzte iPads, sind es nun 340 Geräte – die Anzahl soll 2022 noch auf 410 klettern. Einen ähnlich hohen Anstieg gibt es bei den angeschafften Notebooks. So gab es 2019 noch gar keine Ausstattung, nun stehen den Lehrern und Schülern 102 Notebooks zur Verfügung. Finanziert wurden diese Anschaffungen auch aus mehreren Förderprogrammen. „Diese haben wir mittlerweile vollständig ausgeschöpft“, verriet Wolters.

Diesbezüglich hoffte Bürgermeister Christoph Gottheil noch auf weitere Fördertöpfe. So würde ein „Nachschlag“ der Gemeinde durchaus gut tun. Nicht zuletzt, da die technischen Geräte in Zukunft auch hin und wieder ausgetauscht werden müssen. „Sie werden natürlich oft genutzt. Dementsprechend müssen die Geräte circa alle vier bis fünf Jahre ersetzt werden“, informierte Wolters in seinem Vortrag. Entsprechend sollten dafür anfallende Kosten in der weiteren Haushaltsplanung der Gemeinde Beachtung finden. „Langfristig müsste eventuell auch darüber nachgedacht werden, Eltern einen Lernmittel-Anteil zahlen zu lassen“, schaute Gottheil voraus. Dies könne womöglich irgendwann den Kauf von Schulbüchern ablösen.

Startseite
ANZEIGE