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Darfelder Bürgerschützen organisieren kleine Veranstaltungen statt großem Fest

Ein wenig Geselligkeit geht doch

Darfeld

Das große Fest blieb ihnen auch dieses Jahr verwehrt, aber die Bürgerschützen Darfeld haben sich Einiges einfallen lassen, um wenigstens etwas „Schützenfestflair“ zu genießen. Neben der Schützenmesse mit anschließender Kranzniederlegung (wir berichteten) feierte der Silberkönig in kleinem Rahmen – es musste ja coronakonform bleiben – und am Montag gab es zumindest frisch gezapftes Bier im Schützenbusch. Bereits eine Woche vorher hatten die Jungschützen eine Bierkisten-Rallye organisiert. Gastgeber Bernhard Wiesmann lobte sie: „Alle Achtung, was sich unsere Jungschützen einfallen lassen und wie sie die Arbeit erledigen, damit wir alle Spaß haben und uns endlich wieder einmal treffen können.“ Die Tatsache, dass alle – auch Genesene und Geimpfte – nur mit negativem Test teilnehmen durften, trübte den Spaßfaktor nicht. „Safety first“, meinte lächelnd Hans Driemer, der die einzelnen Teams mit entsprechend zeitlichem Abstand bei bestem Wetter auf die gut zwei Stunden dauernde Strecke durch Oberdarfeld schickte. Übrigens wurde auch die Presse nach einem aktuellen Test befragt, richtig so. Neunzehn Teams hatten sich für diesen Nachmittag angemeldet und sich reichlich Mühe gegeben, entsprechende Kostüme zu präsentieren, die auch prämiert wurden. Die Gruppe „Altenheimer Bürgerschützen“ räumte dabei den ersten Platz für die originellste Idee ab. Die Fragen an den einzelnen Stationen, die manchmal gar nicht so einfach zu lösen waren, hat die Gruppe „Wir grübeln eben“, bestehend aus Simon Vollmer, Christin Döker, Sabine Küper und Hauke Meuter, am besten gemeistert, wofür sie den entsprechenden Preis entgegennehmen konnten.

Von Martina Hegemann

Wurden für die originellste Idee bei der Bierkisten-Rallye ausgezeichnet: die „Altenheimer Bürgerschützen“. Die Rallye war neben dem Umtrunk im Schützenbusch am Montag eine der kleinen Veranstaltungen, die die Darfelder Bürgerschützen coronakonform auf die Beine stellen konnten. Foto: heg

Auch beim Umtrunk im Schützenbusch war ein aktueller Test gefragt. Auch der immer noch amtierende König Martin Elfers blieb nicht verschont: Er musste erst ein paar Minuten warten, bis er sein Ergebnis hatte und endlich zu „seinem Volk“ gehen konnte. Das wird wohl der frischste Test des Tages gewesen sein. Vorbildlich!

Leider war ein Sternschießen, wie sonst am Montag üblich, nicht möglich. Für die passende Geräuschkulisse sorgten ein paar Jungschützen, die per Elektronik ein paar „Schüsse“ im Busch erklingen ließen – sehr zur Freude der gut 80 Schützen und Freunde, die dieser Einladung gefolgt waren und den Nachmittag mit Gesprächen in geselliger Runde genossen. Was die Jungschützen allerdings mit dem dann auch eingesammeltem „Schussgeld“ machten, wird wohl deren Geheimnis bleiben.

Alles in allem gab es zwar kein großes Fest, „das holen wir dann eben 2022 nach“, so Oberst Franz Schubert in seiner kurzen Ansprache bei der Kranzniederlegung, aber das eine oder andere gemütliche Treffen nach der langen Zeit tröstete ein wenig darüber hinweg.

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