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Statistik des Standesamtes und des Bürgerbüros

Emma und Anton besonders beliebt

Roendahl

Bereits seit einigen Jahren ist Annette Kauling als Standesbeamtin in Rosendahl tätig. „Dass es in einem Jahr allerdings drei Hausgeburten in der Gemeinde gegeben hat, das hab ich auch noch nicht erlebt“, verrät sie. Im Regelfall sei es höchstens mal zu einer Hausgeburt gekommen, in seltensten Fällen zu zwei. „Hier hat das Jahr 2021 aber ganz neue Standards gesetzt“, staunt die Standesbeamtin.

Von Leon Eggemann

56 Rosendahler Paare heirateten im vergangenen Jahr. Der Großteil im Trauzimmer des Rathauses. Foto: Foto: pexels

Insgesamt darf sich die Gemeinde über 114 neugeborene Rosendahler freuen. Dabei hat nur die Geburt eines weiteren Kindes gefehlt, um einen wahren „Hattrick“ feiern zu können. Immerhin hätte es dann ganze drei Jahre in Folge 115 Neugeborene im Gemeindegebiet gegeben. Stattdessen sinkt die Geburtenrate marginal. Übrigens sind bei den Kindern die Jungen klar im Vorteil. Immerhin sind es stolze 68 Rosendahler Jungs, die 2021 geboren wurden. Bei den Mädchen sind es 46. Auf die drei Orte aufgeteilt ergibt sich folgendes Bild: Während Darfeld 27 neue Bürgerinnen und Bürger begrüßen darf, weist Holtwick 37 Neugeborene auf, Osterwick bringt es auf 50 Kinder. „Bei den beliebtesten Namen haben sich schnell zwei Sieger herauskristallisiert“, ergänzt Annette Kauling. So machte bei den Mädchen Emma, bei den Jungen Anton das Rennen.

Im Gegensatz zu den Geburtszahlen ist in Rosendahl die Anzahl der Sterbefälle im vergangenen Jahr gestiegen. Nachdem 2020 lediglich 90 Personen aus der Gemeinde verstorben waren, sind es 2021 122 gewesen – davon 67 Frauen und 55 Männer. Aufgeteilt auf die einzelnen Ortsteile sind in Osterwick 64 Personen verstorben, in Holtwick 37 sowie in Darfeld 21 Menschen.

Hinsichtlich der neu geschlossenen Ehen ist ebenso wie bei den Geburten ein minimaler Rückgang zu verzeichnen. Waren es 2020 noch 56 Hochzeiten, sind es 2021 52 gewesen. „Darunter eine gleichgeschlechtliche Ehe“, fügt Kauling hinzu. Wie schon im Vorjahr erfreute sich das Trauzimmer im Rathaus dabei besonders großer Beliebtheit. „Allerdings waren die Möglichkeiten im Bahnhof Darfeld sowie im Heimathaus Holtwick coronabedingt auch ein wenig begrenzt“, betont die Standesbeamtin. An beiden Standorten hätten jeweils drei Eheschließungen stattgefunden. „Damit ist der Ansturm ausgeblieben, nachdem 2020 einige Hochzeiten auf das neue Jahr verschoben wurden“, erklärt Kauling mit Blick auf die Statistik.

Sie hat darüber hinaus für Paare, die sich ganz kurzfristig heiraten wollen, noch eine erfreuliche Nachricht. „Schnapszahl-Hochzeitsdaten waren hier in der Vergangenheit nicht unbedingt besonders beliebt“, schildert sie. So sei der 2. Februar 2022 noch immer frei. Geheiratet würde dann allerdings an einem Mittwoch.

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