1. www.azonline.de
  2. >
  3. Lokales
  4. >
  5. Rosendahl
  6. >
  7. Erster Aufschlag für eine Skateanlage

  8. >

Antrag der CDU-Fraktion im Ausschuss für Sport, Kultur, Familien und Soziales

Erster Aufschlag für eine Skateanlage

Rosendahl

Wie groß das Interesse an Skaten in der Gemeinde Rosendahl ist, zeigt die bereits gut genutzte Miniramp auf dem Gelände des Darfelder Bahnhofs. Geht es nach der CDU, soll das Skate-Angebot in der Gemeinde künftig noch erweitert werden. So strebt die Fraktion an, eine Skateanlage in Rosendahl zu errichten. Ein entsprechender Antrag wurde nun im Sport-, Kultur-, Familien- und Sozialausschuss gestellt. Aus diesem geht hervor, dass die Vertreter der Offenen Kinder- und Jugendarbeit (OKJA) mit ihrer Idee, eine Skateanlage nach dem Vorbild der Anlagen in Billerbeck oder Dülmen aufzustellen, an die CDU-Fraktion herangetreten sind.

Von Leon Eggemann

In direkter Nähe zur Zweifachsporthalle und dem anliegenden Tartanplatz könnte künftig eine Skateanlage entstehen. Foto: Foto: Leon Eggemann

Wie die Fraktion in ihrem Antrag darüber hinaus beschreibt, könne die Gemeinde im Bereich des organisierten Vereinssports bereits jetzt viele Erfolge im Rahmen der Sportförderung aufweisen. „Ein Skatepark als freies Sportangebot kann daneben die Bedürfnisse vereinsmäßig nicht organisierter Sportler-Gruppen abdecken und mit unterschiedlichsten Geräten genutzt werden “, heißt es. Darunter neben Skatern auch BMX- oder Roller-Fahrer sowie Inline-Skater. Um das Vorhaben in entsprechender Größe zu realisieren, will sich die CDU auf eine Anlage im Gemeindegebiet beschränken.

Im Zuge der Beratung über den Antrag schilderte Bürgermeister Christoph Gottheil, dass in Osterwick bereits eine mögliche Fläche ausgekundschaftet wurde. Konkret könnte in direkter Nähe zur Zweifachturnhalle und dem anliegenden Tartanplatz eine potenzielle Anlage entstehen. Die Größenordnung würde sich in diesem Fall auf knapp 800 bis 900 Quadratmeter belaufen.

Wie der Bürgermeister erklärte, seien allerdings die von der CDU in ihrem Antrag einkalkulierten Kosten in Höhe von 35 000 Euro zu kurz gegriffen. „Ansonsten wäre das Ergebnis am Ende wohl eher nicht so zufriedenstellend“, vermutete er. Gottheil rechne eher mit Kosten in Höhe von 80 000 bis 100 000 Euro. Um die Anlage zu finanzieren, sollte entweder Leader oder andere Fördertöpfe angezapft werden.

CDU-Fraktionsvorsitzender Guido Lembeck konnte mit den Vorschlägen der Verwaltung gut leben. „Wichtig ist nur, dass wir das Thema nicht unter den Tisch fallen lassen“, betonte er. Zugleich ging er noch auf einen weiteren Teil des Antrages ein: Demnach sollen im Zuge der Planung auch die Jugendlichen der OKJA integriert werden – etwa durch entsprechende Workshops. „Im Sinne der politischen Teilhabe sollen die Wünsche für die Ausgestaltung der Anlage, die Finanzierung des Projektes sowie der Ablauf der politischen Beratungsgänge mit interessierten Jugendlichen besprochen werden“, heißt es in dem Antrag.

Letztendlich sprachen sich die Ausschussmitglieder einstimmig dafür aus, die Errichtung einer Skateanlage für Kinder und Jugendliche vonseiten der Verwaltung prüfen zu lassen. Ebenfalls herrschte Einigkeit darüber, dass für den Haushalt 2023 zur Errichtung ein Betrag in Höhe von 85 000 Euro eingestellt werden soll – vorbehaltlich einer 65-prozentigen Förderung.

Startseite
ANZEIGE