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Radwegsanierung zwischen Legden und Ahaus an der B 474 ist abgeschlossen

Fietsen haben freie Fahrt

Legden

Bahn frei für Fietsen-Fahrer. Die Sanierung des 3,2 Kilometer langen Radwegs an der B 474 zwischen Legden und Ahaus ist abgeschlossen, der Weg für Radfahrer und Fußgänger offiziell freigegeben. Das Startsignal gaben jüngst Manfred Ransmann, Leiter der Regionalniederlassung Münsterland von Straßen.NRW, Kreisdirektor Dr. Ansgar Hörster und Legdens Bürgermeister Dieter Berkemeier.

Von L. Schulz-Gahmen

Vertreter der Gemeinde Legden, von Straßen.NRW und vom Kreis Borken haben den sanierten Radweg offiziell freigegeben. Foto: Foto: Laura Schulz-Gahmen

Der Radweg habe durch die Sanierung einen Mehrwert bekommen, da waren sich alle einig. Die Sanierung von Radwegen stand nicht immer im Fokus von Straßen.NRW, räumte Manfred Ransmann ein. „Mittlerweile haben Radwege aber einen anderen Stellenwert in der Gesellschaft, wir wollen deshalb im nächsten Jahr ein größeres Programm auflegen“, kündigte Ransmann an. Auch Borkens Kreisdirektor Dr. Ansgar Hörster unterstrich im Gespräch: „Viele Menschen im Kreis und in der Region nutzen immer häufiger das E-Bike für den Weg zur Arbeit. Fahrradmobilität hat einen sehr hohen Stellenwert, den wir gemeinsam weiter fördern wollen.“

Auch in Legden nutzen viele Menschen das Rad für den Weg zur Arbeit. „Wir haben viele Auspendler, die beispielsweise in Ahaus arbeiten. Da wird auch oft das Rad genutzt und mittlerweile viele E-Bikes“, sagte Berkemeier. Bei der Strecke bis nach Ahaus würden sich E-Bikes auch lohnen, man wolle ja nicht schon verschwitzt bei der Arbeit ankommen.

Der Radweg in Legden ist jetzt also besser befahrbar als vor der Sanierung, die rund elf Wochen dauerte. Meistens ergeben sich bei solchen Projekten verschiedene Herausforderungen, oftmals stellt sich die Frage, wie man mit dem Baumbestand am Wegesrand umgehen möchte. In Legden hat man bewusst darauf verzichtet, Bäume zu entfernen oder im Bereich der Wurzeln zu fräsen.

„Wir haben die gesamte Strecke im Hochausbau saniert. Man kann sagen, der neue Weg wurde über die alte Decke gelegt. So musste nicht im Bereich der Wurzeln gefräst werden“, berichtete Straßen.NRW-Bauüberwacher Bruno Tenhumberg. Im Zuge dieser Maßnahme wurde auch die Brücke über die Dinkel instandgesetzt. An den allermeisten Stellen beträgt die Breite des Radwegs jetzt 2,50 Meter. Nur an den Stellen, wo Bäume stehen, ist er eher 2,20 bis 2,30 Meter breit. Aber dafür habe man eben die Bäume stehenlassen.

Bürgermeister Berkemeier ist jedenfalls hochzufrieden mit dem Ergebnis. Für die Sanierung des Radweges habe man ja schließlich auch genügend Geld ausgegeben, da sei man froh, dass das Ergebnis so gut geworden ist. Gekostet haben die Bauarbeiten 710 000 Euro.

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