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Rosendahler Sportvereine kein Teil der Modellregion-Lockerungen

Für Jugendliche ist weiter Geduld gefragt

Rosendahl. In Billerbeck durften im Rahmen des Modellregion-Projektes bereits ältere Jugendliche wieder auf den Fußballplatz. Während in der Domstadt auch Jugendfußballer über 14 Jahre gegen den Ball treten dürfen, müssen sich die Rosendahler Sportvereine noch gedulden. „Wir hätten uns natürlich auch gefreut, die Lockerungen umsetzen zu dürfen“, erklärt Thomas Uppenkamp, Geschäftsführer von SW Holtwick. So habe der Verein beim Kreissportbund nach den Bedingungen, Teil des Modellregion-Projektes zu werden, gefragt, die Zusage haben jedoch letztendlich die Kommunen Billerbeck und Senden erhalten. „Für uns gilt es jetzt, die Lockerungen dort zu beobachten und abzuwarten“, schildert Uppenkamp.

Leon Eggemann

Während in Billerbeck auch Jugendliche über 14 Jahren (kleines Bild) spielen dürfen, darf auf den Rosendahler Sportplätzen zunächst nur mit Kindern bis 14 Jahren in Gruppen mit bis zu maximal 20 Personen trainiert werden. Fotos: Archiv Foto: az

Auch wenn er es den älteren Jugendspielern gegönnt hätte, können bei Schwarz-Weiß aktuell weiterhin nur Kinder bis 14 Jahren in Gruppen mit maximal 20 Personen trainieren. „Unsere Jugendtrainer sind super engagiert. Wir haben schon mitbekommen, dass es im Vergleich zu früher deutlich weniger Abmeldungen von den Kindern gibt“, verrät der SW-Geschäftsführer. Die Freude, nach so langer Pause wieder mit dem runden Leder zu kicken, sei riesig.

Ähnlich sieht die Situation in Darfeld und Osterwick aus. Auch in den gemeinsamen Jugend-Spielgemeinschaften von Turo und Westfalia sind die jüngeren Mannschaften regelmäßig auf den Plätzen. „Es ist natürlich schön, zumindest im Rahmen der Möglichkeiten einen gewissen Betrieb auf den Sportanlagen zu ermöglichen“, schildert Turo-Vorsitzender Herbert Kortüm. Mit den Eventualitäten, doch auch ältere Jugendlichen wieder am Trainingsbetrieb beteiligen zu können, habe man sich jedoch eher weniger beschäftigt. „Letztendlich handelt es sich bei den Lockerungen im Rahmen der Modellregion um eine relativ kurze Phase“, so Kortüm. Mit dem Wissen, dass in Darfeld und Osterwick in der nächsten Zeit der Kunstrasen erneuert wird und zudem die Sommerpause kurz vor der Tür steht, habe man darauf verzichtet, sich mit einem Konzept als Teil der sportlichen Lockerungen zu bewerben. „Wenn es tatsächlich Lockerungen in der Coronaschutz-Verordnung gibt, soll aber natürlich der Trainingsbetrieb möglichst wieder ausgeweitet werden“, betont der Turo-Vorsitzende.

Auf Lockerungen hofft auch Daniel Kramer, Leiter der Fußballabteilung bei Westfalia Osterwick. „Auch wenn es schön gewesen wäre, mehr Jugendlichen wieder das Fußballspielen zu ermöglichen, wäre das ein riesiger Aufwand gewesen“, schließt er sich Kortüm an. Zudem hätte die Aufteilung der Mannschaften auf die Plätze womöglich für Probleme gesorgt. So werde zurzeit der Rasenplatz ausgebessert, ehe auch der Kunstrasen einen neuen Belag bekommt. „Wenn dann die Zahlen besser sind und mehr Personen wieder spielen dürfen, dann kann man sich zumindest auf gute Plätze freuen“, schmunzelt er.

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