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Unternehmen Sika übergibt der Feuerwehr Rosendahl 1200 Sandsäcke als Spende

Für nächstes Hochwasser gewappnet

Rosendahl. Noch in frischer Erinnerung ist den Kameraden der drei Löschzüge der Feuerwehr Rosendahl das Hochwasser im Sommer des vergangenen Jahres. Besonders die Bauerschaft Hegerort war von den Regenmassen stark betroffen. 3700 Sandsäcke mussten damals als Barriere gegen das Wasser befüllt werden.

Manuela Reher

Freuen sich über 1200 Sandsäcke, die das Unternehmen Sika gespendet hat: (v.l.) Christoph Lembeck (Löschzugführer Holtwick), Thomas Becker (Löschzugführer Darfeld), Berthold Becker (Löschzugführer Osterwick), Sika-Werkleiter Thomas Nürenberg und Bürgermeister Christoph Gottheil, Herbert Wolter (Wehrführer). Foto: Manuela Reher

Jetzt kann die Freiwillige Feuerwehr Rosendahl bei Hochwasser spontan auf 1200 Sandsäcke zurückgreifen, die in einer Halle im Gewerbegebiet Eichenkamp eingelagert werden.

Möglich geworden ist dieses Depot durch eine Spende des Unternehmens Sika in Osterwick. Das Unternehmen hat nicht nur den Sand zur Verfügung gestellt, sondern diesen auch zum Nulltarif in Kunststofffaser-Säcke gefüllt.

Sika-Werkleiter Thomas Nürenberg betont: „Wir haben eine gute Kooperation mit der Feuerwehr und freuen uns, auf diese Weise etwas zurückgeben zu können.“ Auch bei Veranstaltungen der Gemeinde Rosendahl sei Sika – neben anderen heimischen Betrieben – stets ein starker Partner, fügte Bürgermeister Christoph Gottheil bei der Übergabe der Sandsäcke an die Feuerwehr hinzu.

Die jeweils 15 Kilogramm schweren Sandsäcke sind auf 17 Paletten gepackt worden. Falls es wieder zu einem Hochwasser kommen sollte, könne auf die Säcke aufgrund des zentralen Lagerungsorts schnell zugegriffen werden, freute sich Wehrführer Herbert Wolter. 50 Prozent der Feuerwehren im Kreis Coesfeld haben solche Säcke bereits vorrätig, um im Notfall schnell handeln zu können. Die Hilfe sei auch deshalb schneller möglich, weil bei einem Hochwasser-Einsatz die Zeit zum Befüllen der Säcke mit Sand eingespart werde. Dadurch könne die Gefahr früher bekämpft werden.

Gerade vor dem Hintergrund, dass starke Starkregen-Ereignisse immer mehr zunehmen würden, sei dieses Notkontingent eine wichtige Einrichtung, meinte auch der Holtwicker Löschzugführer Christoph Lembeck.

Doch alle drei Löschzugführer und der Wehrführer in Rosendahl hoffen, dass die neuen Sandsäcke erst einmal nicht eingesetzt werden müssen.

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