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Rosendahl for Future ins Leben gerufen

Gemeinsam für den Erhalt der Umwelt

Rosendahl

Präsent war die Idee schon länger, es brauchte nur eine Initialzündung. „Die Demonstration für den Erhalt der Lindenallee hat gezeigt, dass es hier Menschen gibt, die sich ebenso wie wir für den Erhalt der Umwelt einsetzen wollen“, schildert Anita Wolthaus. Dies hat die Holtwickerin dazu veranlasst, Rosendahl for Future ins Leben zu rufen. Dabei steht eine Fragestellung ganz besonders im Fokus: „Wie sieht die Zukunft in Rosendahl aus und was kann getan werden, um die Gemeinde weiter attraktiv und zukunftsfähig zu gestalten?“, fasst es Wolthaus zusammen.

Von Leon Eggemann

Wollen mit der Gründung von Rosendahl for Future für eine zukunftsorientierte und umweltbewusste Gemeinde eintreten: (v.l.) die beiden Gründungsmitglieder Mareike Lada und Nele Ludvigsen sowie Initiatorin Anita Wolthaus. Foto: Foto: Leon Eggemann

Erste Personen hat die Bewegung bereits für sich gewonnen. „Durch Hören-Sagen sind schon 17 Mitglieder zusammengekommen“, verrät die Initiatorin. Angeschlossen hat sich auch Marion Eising, Organisatorin der damaligen Demonstration und Starterin der Petition, die den Erhalt der Linden-Allee an der Holtwicker Ortsdurchfahrt fordert.

Um in der Gemeinde noch mehr Rosendahler für die Bewegung zu begeistern, laden die Aktivistinnen am 11. Oktober um 20 Uhr ins Holtwicker Torhaus zum Gründungstreffen ein. „Hier kann jeder Themen vorstellen, die ihm unter den Nägeln brennen. Gleichzeitig wollen wir schon erste Ideen sammeln, mit denen wir uns für Rosendahls Umwelt einsetzen können“, fasst es Gründungsmitglied Mareike Lada zusammen. Besonders wichtig sei dabei, die Hemmschwelle der potenziellen Mitglieder zu durchbrechen. „Man muss kein 100-prozentiger Öko sein, um bei uns mitzumachen. Es ist auch keine lebenslange Verpflichtung, Teil der Bewegung zu sein. Vielmehr bieten wir es den Rosendahlern an, mit einer Teilnahme einen ersten Schritt in Richtung Umweltbewusstsein zu machen“, erklärt Wolthaus.

Ein weiteres zentrales Element soll sein, mit Rosendahl for Future alle Generationen abzubilden. „Es muss nicht nur die junge Generation sein, die sich für die Themen Nachhaltigkeit und Umweltschutz einsetzt“, macht Nele Ludvigsen, ebenfalls Gründungsmitglied, deutlich. Letztendlich sei genau das Gegenteil erwünscht. „Verschiedene Generationen haben auch verschiedene Blicke auf Umweltthemen. Wir wollen ein breites Spektrum aufbauen“, kündigt Wolthaus an. Grundlage dafür sei auch, unterschiedliche Personengruppen mit ins Boot zu holen. „Egal ob Landwirt oder Kommunalpolitiker – als überparteiliche Bewegung ist bei uns jeder willkommen“, heißt die Devise der Gründerinnen.

Auch die Kommunikation mit der Gemeinde soll nicht zu kurz kommen. „Wir setzen auf ein Miteinander und nicht auf ein Gegeneinander“, betont Wolthaus. Als erste Amtshandlung werden Vertreterinnen von Rosendahl for Future für einen ersten Austausch an der Fokusberatung Klimaschutz, die von der Gemeinde organisiert wird, teilnehmen. Darüber hinaus hätten die Aktivistinnen schon weitere Ideen im Hinterkopf. „Es geht nicht nur darum, Petitionen zu starten oder in Paragraphen zu stöbern. Es soll auch öffentlich wirksame Aktionen geben“, schaut Eising bereits voraus.

Ein Vorbild könne in diesem Zusammenhang Coesfeld for Future sein. Deren Mitglieder haben zuletzt bei einem Trauermarsch eine Nachbildung der Erde zu Grabe getragen und damit symbolisch auf die Folgen des Klimawandels aufmerksam gemacht. Kontakt zur Gruppe aus der Kreisstadt gibt es. So werden auch Coesfelder beim Gründungstreffen vor Ort sein. Gemeinsam soll dann der erste Aufschlag für den Erhalt der Rosendahler Umwelt gelingen. 7 Anmeldungen nehmen die Gründerinnen schon entgegen unter rosendahlforfuture@gmail.com

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