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Schulleiter berichten über die ersten Erfahrungen mit den neuen Geräten in den Unterrichtsräumen

Gutes Zeugnis für Lüftungsanlagen

Rosendahl

Die Herbstferien sind längst vorbei, seit nunmehr vier Woche geht es für die Rosendahler Schülerinnen und Schüler wieder auf die Schulbank. Nun steht der bereits der Endspurt vor den Weihnachtsferien an. Ein neuer Begleiter in den Klassenräumen: die in besagten Herbstferien installierten Lüftungsanlagen. Diese sollen die „verbrauchte“ Luft aus den Klassenräumen abtransportieren – eine Maßnahme, die einen besseren Infektionsschutz gewährleisten soll. 30 Geräte in den Räumlichkeiten der drei gemeindlichen Grundschulen sowie der Paulus-van-Husen-Schule umfasst die Umrüstung.

Von Leon Eggemann

Wenn auch optisch etwas gewöhnungsbedürftig, die in den Herbstferien installierten Lüftungsanlagen machen laut der Schulleitungen einen guten ersten Eindruck in den Rosendahler Unterrichtsräumen. Foto: Foto: Archiv

Nun haben sich die Schulleiter im Schul- und Bildungsausschuss über die bisherigen Erfahrungen mit den Anlagen geäußert. Das Resümee fiel dabei nahezu ansatzlos positiv aus. „Die Geräte laufen völlig problemlos, sie stören nicht den Unterricht und sind nicht kompliziert zu bedienen“, fasste es Andrea Lyding, Leiterin der Antonius-Grundschule in Darfeld, zusammen. Beschwerden von Kollegen oder Eltern habe es bis dato nicht gegeben.

Ähnlich sieht die Situation an der Sebastian-Grundschule in Osterwick aus. Auch hier habe man sich bereits an die Geräte und ihre Bedienung gewöhnt. „Der Ordnungsdienst kümmert sich nach Schulschluss, dass sie ausgeschaltet werden“, berichtet Leiter Thomas Middelberg. Während er aus dem Schulumfeld keine negativen Stimmen bezüglich der Anlagen vernommen hat, sei für ihn persönliche die Lautstärke der Geräte nicht zu vernachlässigen. Hinzukomme der optische Aspekt, den die weißen Isolierplatten in den Fensterfassaden hinterlassen. Auf AZ-Nachfrage äußerte sich die in der Sitzung verhinderte Claudia Lanca, Leiterin der Nikolaus-Grundschule in Holtwick, ebenso positiv über die Neuausstattung wie die Kollegin aus Darfeld.

Die erfreuliche Rückmeldung scheint auch mit der Funktionalität der Geräte einher zu gehen. Wie Middelberg auf Nachfrage von Jens Fischedick (CDU) erklärte, reiche es während des Unterrichts aus, die Anlage auf einer niedrigen Stufe laufen zu lassen und gleichzeitig Fenster auf kipp zu stellen, um die CO2-Ampeln auf grün zu halten. „Geht es nach den Ampeln können wir uns also das Stoßlüften sparen“, so der Schulleiter. Das sei besonders im Hinblick auf die Raumtemperatur angenehmer, wie er ergänzte. „Aber die aktuellen Außentemperaturen sind noch überschaubar. Abwarten wie es aussieht, wenn es draußen kälter wird“, räumte Lyding ein.

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