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Schüler der Nikolaus-Grundschule stellen ihre technischen Fähigkeiten bei Unternehmer-Nachmittag vor

In gemeinsamer Sache zur besten Bildung

Holtwick

Seit mittlerweile über einem halben Jahr arbeiten sie schon mit ihren neuen Geräten. Was die Holtwicker Dritt- und Vierklässler mit ihren iPads alles können, haben sie nun bei einem, vom Förderverein organisierten, Unternehmer-Nachmittag an der Nikolaus-Grundschule gezeigt. Von dem selbstständigen Anschauen von Lern-Videos auf Englisch bis hin zur Steuerung von Lego-Technik mithilfe der iPads zeigten die Schüler die gesamte Bandbreite ihres technischen Könnens.

Von Leon Eggemann

Mit einer Hinweistafel wird an der Nikolaus-Grundschule auf das Projekt „1 – 2 – 3 – Digitalisierung“ hingewiesen, wie Bürgermeister Christoph Gottheil, Initiator Michael Albers, Schulleiterin Claudia Lanca sowie Manfred Scharlau und Christian Rathert vom Förderverein präsentieren.

Zur Erinnerung: Als Michael Albers – seine Tochter besuchte damals die zweite Klasse in Holtwick – nach dem ersten Corona-Lockdown feststellte, wie sehr Kinder unter der Pandemie leiden, fasste er einen Entschluss. Gemeinsam mit dem Förderverein der Grundschule machte er es sich zur Aufgabe, jeden Holtwicker Schüler mit einem eigenen iPad auszustatten, damit diese in Zukunft optimal auf den Unterricht auf Distanz vorbereitet sind – zum Beispiel im Krankheitsfall. Das Projekt mit dem Arbeitstitel „1 – 2 – 3 – Digitalisierung“ kam bei 40 hiesigen Unternehmen so gut an, dass über 80 000 Euro an Spendengeldern zusammengekommen sind. Damit wurden 130 iPads für eine Eins-zu-Eins-Ausstattung eines jeden Schüler finanziert.

„Der Unternehmertag diente nun dazu, Danke zu sagen. Er wurde aber auch genutzt, um den vielen Spendern zu zeigen, dass das Geld angekommen ist“, fasste es Albers zusammen. Dies führte nicht nur zu Freude bei den Unternehmern, auch die Schüler hatten sichtlich Spaß an dem Besuch in ihrer Schule. „Sie waren natürlich froh, ihre technischen Fähigkeiten und ihre Klassenräume zu präsentieren“, berichtete Albers.

Gleichzeitig machte er deutlich, dass in Zukunft noch weitere Projekte in der Pipeline stünden. „Hier werden wir uns vom Förderverein bald mit Lehrern zusammensetzen, um zu besprechen, welche Schwerpunkte gesetzt werden sollten“, kündigte der Familienvater an.

Immerhin stünden noch knapp 40 000 Euro für weitere Anschaffungen zur Verfügung. „Vielleicht für eine digitalisierte Bibliothek“, warf Albers im Gespräch mit der AZ-Redaktion schon einen ersten Vorschlag in den Raum. Klar sei bereits, dass der bisher eingeschlagene Weg fortgeführt wird: „Es wird gemeinsam mit der Schule, der Gemeinde, den Lehrern, den Eltern und dem Förderverein weiterhin an einem Strang gezogen – mit dem Ziel, den Schülern die bestmögliche Bildung zu ermöglichen.“

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