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Erster Spatenstich für Einrichtung im Wiedel in Osterwick

In zwölf Monaten zur neuen Kita

Osterwick

Wer in den vergangenen Tagen im Osterwicker Wiedel unterwegs war, wird bereits mitbekommen haben, dass sich am geplanten Standort für die neue Kita schon Einiges getan hat. „Die Vorarbeiten laufen seit knapp drei Wochen“, informierte Investor Benedikt Grevelhörster. Nun wurde mit dem ersten Spatenstich der nächste Schritt in Richtung Kita-Eröffnung getan. Diese soll ab August 2022 auf knapp 1500 Quadratmetern Platz für drei Gruppen bieten – was bei einer Regelbelegung 55 Kindern entsprechen würde.

Von Leon Eggemann

Trafen sich für den gemeinsamen ersten Spatenstich für die neue Kita im Wiedel in Osterwick: (v. l.) Wolfgang Croner, Bürgermeister Christoph Gottheil, Frederick Baackmann, Geschäftsführer der BIB Baackmann Immobilien und Bauträger GmbH, DRK-Kreisvorstand Christoph Schlütermann, Investor Benedikt Grevelhörster, Sylvia Kemper, Einrichtungsleiterin der Kita Wunderland, sowie Bernadette Nattler von der DRK-Fachberatung für Kindergärten. Foto: Foto: Leon Eggemann

Die Trägerschaft übernimmt das Deutsche Rote Kreuz. „Die Kita-Landschaft in Rosendahl kann sich sehen lassen. Gerade die Pandemie hat gezeigt, wie wichtig ein breites Angebot an Kindertageseinrichtungen ist“, betonte DRK-Kreisvorstand Christoph Schlütermann. Bürgermeister Christoph Gottheil hoffte derweil, dass mit der künftigen Fertigstellung der dritten Osterwicker Einrichtung hinter das Thema Kita ein „kleiner Haken“ gesetzt werden kann.

Bis die neuen Räumlichkeiten bezugsfähig sind, ist aber noch etwas Geduld gefragt. „Wir wollen im Juli 2022 für den Umzug bereit sein“, prognostizierte Frederick Baackmann, Geschäftsführer der BIB Baackmann Immobilien und Bauträger GmbH. Ab dem 1. August 2022 sollen dann passend zum Start des Kita-Jahres die Türen für die Kinder geöffnet werden. Dass die derzeit oftmals vorherrschende Material-Knappheit den Bau verzögern könnte, glaubt Baackmann nicht. „Status quo sehe ich keine Probleme. Mit unseren Partnern aus dem näheren Umfeld haben wir bereits vorab über benötigte Materialien gesprochen“, führte er aus.

Um der hohen Nachfrage an Kita-Plätzen gerecht zu werden, sind die ehemaligen Praxisräume Förster vor einem Jahr in die Kita Wunderland verwandelt worden. Geplant war seinerzeit, diese für zwei Jahre bis zur Fertigstellung des neuen Kita-Gebäudes im Wiedel als Übergangslösung zu nutzen. Für das Kita-Jahr 2021/22 werden zudem die Räumlichkeiten des DRK-Ortsvereins im Brink als weiterer Interimsstandort herhalten. „Wir haben schon mit den Kindern einen kleinen Ausflug zum Wiedel und dort einen imaginären Rundgang durch die neue Kita gemacht“, erzählte Sylvia Kemper, Einrichtungsleiterin der Kita Wunderland. Läuft alles nach Plan wird aus Vorstellung in einem Jahr Realität.

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