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Ugandahilfe-Verein hat trotz der Pandemie mehrere Projekte fertig gestellt

„Jetzt fehlen noch die Schulmöbel“

Darfeld

Die Markise am Bahnhof leistete einen guten Dienst, so dass etwa 40 Interessierte am Samstagabend trotz des Schauers am Anfang den Informationen über den Fortschritt der Projekte des Vereins Hilfe für Menschen in Hoima/Uganda e.V. in gemütlichem Ambiente mit Grillwurst und Getränken folgten.

Von Martina Hegemann

Endlich konnten die Mitglieder des Vereins wieder zusammenkommen. Pater Geofrey war sogar live zugeschaltet und beantwortete Fragen. Vorne links im Bild ist Franz Potthoff, der 1. Vorsitzende, zu sehen, rechts Beisitzerin Karin Monse mit dem Kalender für 2022. Foto: Foto: heg

„Wir freuen uns, dass heute der persönliche Austausch stattfinden kann, denn es ist in Uganda viel passiert“, sagte Franz Potthoff, 1. Vorsitzender des Vereins, in seiner Begrüßung. So musste er auch gleich zu Anfang mitteilen, dass die Pandemie auch Uganda erreicht hat, weshalb die Schule zur Zeit geschlossen ist. „Das ist nicht nur für die Gesundheit, sondern auch für die Bildung eine Katastrophe“, fasste er zusammen.

Trotz der Pandemie wurden etliche Projekte fertig gestellt. Johannes Droste vom Vorstand schilderte einige davon. So ist nicht nur die Wasserversorgung seit 2019 gewährleistet, auch etliche weitere Gebäude, wie zum Beispiel das Internat, sind fertig. Derzeit werden letzte Handgriffe an einem Schulgebäude getätigt und, so Pater Geofrey, der die Projekte in Uganda begleitet, in einer Videobotschaft: „Das Gebäude ist fertig, jetzt fehlen noch die Schulmöbel.“ Das, so Franz Potthoff, sei das nächste Projekt.

Um weiterhin in Hoima helfen zu können, werden Gelder benötigt. Das sei derzeit nicht so einfach, denn, so Franz Potthoff: „Durch die Pandemie gab es keine Veranstaltungen und damit keine Spendengelder.“ Trotzdem lobte er das bisherige Spendenaufkommen: „Eine tolle Leistung für so ein Dorf wie Darfeld.“ Die Finanzierung solle aber, das stellte Karin Schotte vom Vorstand des Vereins deutlich heraus, in Zukunft auch über Fördergelder stattfinden. „Fördermittel generieren ist ein wichtiges Thema für uns“, denn, so Schotte weiter: „Ideen haben wir noch genug und unsere Partner in Uganda sowieso.“ Ein Highlight war die Zuschaltung Pater Geofreys an diesem Abend, so dass ein paar Fragen live beantwortet werden konnten. Franz Potthoff beendete den offiziellen Teil mit den Worten: „Ihr könnt euch darauf verlassen, wir werden alles tun, damit es dort weitergeht.“

7 Wer sich für mehr interessiert, findet Infos unter https://hilfe-uganda.de/. Dort oder über Karin Monse ist ein Kalender für 2022 mit Eindrücken von Uganda für 10 Euro erhältlich. Interessierte melden sich unter Tel.: 02545-1692 oder per E-Mail: info@hilfe-uganda.de.

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