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Erster Spatenstich für Dorfgemeinschaftshaus am Darfelder Sportplatz

Nächster Schritt zu neuem Treffpunkt

Darfeld. Es geht wieder rund auf dem Sportplatz von Turo Darfeld. Nicht nur dürfen dank der neusten Corona-Lockerungen wieder mehr Vereinsmitglieder ihrem Sport nachgehen, im kommenden Monat wird auch der Kunstrasen-Belag ausgetauscht (wir berichteten). Nun wurde mit dem ersten Spatenstich für das Dorfgemeinschaftshaus, das am Eingang zum Kunstrasenplatz entsteht, ein weiteres Projekt fortgeführt.

Leon Eggemann

Freuen sich, nun den ersten Spatenstich für das Dorfgemeinschaftshaus in Darfeld gesetzt zu haben: (v.l.) Verena Fellerhoff, Silke Grewe (beide Büro Bock Neuhaus Partner), Alfons Krause (Bezirksregierung Münster), Bürgermeister Christoph Gottheil, Anne Brodkorb (Fachbereich Planen und Bauen), Markus Plogmaker (zweiter Turo-Vorsitzender) und Alexander Schulz (Gebäudemanager der Gemeinde). Foto: Leon Eggemann

Knapp über eineinhalb Jahre ist es nun her, dass die Gemeinde den 2019 gestellten Förderbescheid genehmigt bekommen hat. Insgesamt 1,616 Millionen Euro aus dem Investitionspaket „Soziale Integration im Quartier“ des Bundesbauministeriums fließen in das Vorhaben. „Nun können wir endlich den nächsten Schritt gehen“, freute sich Bürgermeister Christoph Gottheil. Dass seit der Antragsgenehmigung einige Zeit ins Land gezogen ist, liegt nicht nur an der Corona-Pandemie. Unter anderem hätte die planerische Leistung seinerzeit für das Projekt oberhalb des EU-Schwellenwertes gelegen und deshalb ins Ausschreibungsverfahren gegeben werden müssen – so dass sich das Büro Bock Neuhaus Partner selbst auf die von ihnen erstellte Planung habe bewerben müssen.

Diese zeitliche Verzögerung hat Einfluss auf die Gesamtkosten des Bauwerks – auch bedingt durch die derzeitige Baukonjunktur sowie steigender Preise von Rohstoffen, wie Silke Grewe vom Büro Bock Neuhaus Partner erklärte. „Die Zwei-Millionen-Grenze wird wohl gesprengt“, prognostizierte der Bürgermeister. Ursprünglich war mit knapp 1,9 Millionen Euro gerechnet worden. Gleichzeitig betonte er, dass ein Projekt dieser Größenordnung ohne jegliche Förderung nicht zu stemmen gewesen wäre.

Immerhin besteht das künftige Dorfgemeinschaftshaus aus gleich drei miteinander verbundenen Nutzungseinheiten unter einem Dach. Neben einem Gymnastikraum und einer generationsübergreifenden Versammlungsstätte sind mehrere Umkleideräume geplant. Hinzukommen eine überdachte Tribüne in Richtung des Kunstrasenplatzes sowie öffentliche Sanitäranlagen (nicht gefördert). „Der Sportplatz ist das lebendige Zentrum eines Ortes, umso schöner, dass der Bau nun beginnen kann“, stellte auch Alfons Krause von der Bezirksregierung Münster fest. Gerade der generationsübergreifende Nutzen des Dorfgemeinschaftshauses sei für ihn der Hauptgrund dafür, dass Fördergeld nach Rosendahl floss. „Schließlich können die Räume auch für Doppelkopf- oder Strickrunden genutzt werden“, betonte er.

Darüber hinaus wird Turo Darfeld einer der Hauptnutzer des neuen Gebäudes werden. „Wir als Verein werden uns im Verlauf der Arbeiten definitiv einbringen“, kündigte Markus Plogmaker, zweiter Turo-Vorsitzender, bereits an. So soll gemeinsam bei der Mitgestaltung der Außenanlagen angepackt werden – schließlich soll passend zum 100-jährigen Vereinsjubiläum 2022 der neue Ort des Zusammenkommens fertiggestellt werden.

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