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Offene Kinder- und Jugendarbeit soll alte DRK-Kita mitnutzen dürfen

Neue Räumlichkeiten in Aussicht

Rosendahl

Seit langer Zeit hoffen sie darauf, nicht nur in Osterwick, sondern auch in Holtwick und Darfeld mit eigenen Räumlichkeiten präsent sein zu können. Dieser Wunsch könnte für die Offene Kinder- und Jugendarbeit Rosendahl (OKJA) in nicht allzu ferner Zukunft in Erfüllung gehen. „Wir haben Gespräche mit dem Ortsverein des Deutschen Roten Kreuzes geführt. Dieser hat uns versichert, einen Raum im alten DRK-Kindergarten in Holtwick mitnutzen zu dürfen“, schilderte Sebastian Nienhaus vom OKJA-Team im Sport-, Kultur-, Familien- und Sozialausschuss.

Von Leon Eggemann

Sebastian Nienhaus (links) und Robin Langer von der Offenen Kinder- und Jugendarbeit Rosendahl haben im Sport-, Kultur-, Familien- und Sozialausschuss über die aktuelle Lage bei der OKJA berichtet. Unter anderem hoffen sie auf neue Räumlichkeiten in Darfeld und Holtwick. Foto: Foto: Archiv

Vonseiten der Verwaltung begrüßte Bürgermeister Christoph Gottheil diese Lösung: „Eine hohe Auslastung des Gebäudes ist wünschenswert“, betonte er. Nun müsse noch ein Plan erstellt werden, wann die Räumlichkeiten von der offenen Kinder- und Jugendarbeit genutzt werden können – vor dem Hintergrund, dass dort eben regelmäßig Blutspenden des Roten Kreuzes durchgeführt werden.

Für einen Standort in Darfeld brachte Ausschussvorsitzender Alfred Eimers die Waggons am Bahnhof ins Spiel. „Sie stehen seit einigen Jahren dort und scheinen aktuell keine wirkliche Auslastung zu haben“, sagte er. Versprechungen wollte der Bürgermeister diesbezüglich nicht machen, er sprach sich aber dafür aus, künftig Gespräche zwischen Gemeinde, Heimatverein und OKJA führen zu wollen.

Dass die Räumlichkeiten dringend benötigt werden, machte Robin Langer deutlich. „Die aktuellen Zahlen sind sehr gut. Wir haben weiterhin einen hohen Zulauf“, erzählte er im Bericht zur aktuellen Lage bei der Offenen Kinder- und Jugendarbeit. Wie er ergänzte, sei zudem auf Initiative der Jugendlichen ein Jugendbeirat gegründet worden. „In diesem können sie selbst ihre Bedarfe äußern“, so Langer. Ein gutes Beispiel ist hierbei die Miniramp im Darfelder Generationenpark. Hier sei besonders viel Herzblut der Jugendlichen in das Projekt geflossen. „Und entsprechend wird die Miniramp auch sehr gut genutzt“, freute sich Langer.

Zuletzt machte er noch auf eine weitere Neuheit aufmerksam: So hat die OKJA nun eine eigene App. Auf dieser gibt es neben Neuigkeiten rund um die Offene Kinder- und Jugendarbeit auch ein Chat-Forum. Ebenfalls ist die Anmeldung für gemeinsame Aktionen über die App möglich. „Damit können wir den Kontakt zu uns einfacher gestalten. Durch diese Unkompliziertheit hoffen wir darauf, dass die App von den Jugendlichen gut angenommen wird,“ ist Robin Langer guter Dinge.

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