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Arbeiten auf der L 580 zwischen Darfeld und Billerbeck offiziell abgeschlossen

Neuer Mosaikstein im Radwege-Netz

Darfeld. Nachdem das gute Wetter in den vergangenen Tagen auf sich hat warten lassen, scheint sich die Sonne zum Wochenende hin wieder durchzusetzen. „Da passt die Freigabe des neuen Radweges zeitlich genau“, stellte Landrat Christian Schulze Pellengahr fest. So haben Radfahrer ab sofort die Möglichkeit, den neuen Radweg entlang der L 580 zwischen Billerbeck und Darfeld zu befahren.

Leon Eggemann

Haben nun das Absperrband zerschnitten und damit den neuen Radweg zwischen Darfeld und Billerbeck offiziell eingeweiht: (v.l.) Manfred Ransmann (Leiter der Straßen.NRW-Regionalniederlassung Münsterland), Billerbecks Bürgermeisterin Marion Dirks, der Rosendahler Bürgermeister Christoph Gottheil und Landrat Christian Schulze Pellengahr. Foto: Leon Eggemann

„Wir freuen uns natürlich über diesen Lückenschluss in unserem Radwege-Netz. Er liefert einen tollen Mosaikstein mitten im Kreis Coesfeld“, lobte der Landrat. So war im Jahr 2010 bisher nur der erste Teil des Radweges bis hin zur Billerbecker Weißenburg realisiert worden. Von dort musste bis zum Darfelder Ortseingang über verschiedene Bauernschaften gefahren werden. „Bisher bin ich auch immer über die Ewigkeit ausgewichen, mit Fahrrad dort auf der L580 zu fahren, wäre mir zu gefährlich gewesen“, sieht die Billerbecker Bürgermeisterin Marion Dirks im Lückenschluss große Vorteile. Letztendlich gehöre zu einer viel befahrenen Straße wie eben der L 580 ein Weg für Radler, aber auch Fußgänger – nicht zuletzt, da die Strecke auch der kürzeste Weg zwischen Billerbeck und Darfeld ist.

Rosendahls Bürgermeister Christoph Gottheil war ebenfalls voll des Lobes über den neuen Radweg. Er sehe vor allem Vorteile für Freizeit-Radler oder Hobbysportler mit ihren Rennrädern, die ohnehin die unter anderem am Darfelder Bahnhof vorbeiführende Radbahn nutzen. „Aber auch der ein oder andere Pendler dürfte sich über den neuen Weg freuen“, prognostizierte er.

Knapp neun Monate lang haben die Arbeiten der Straßen.NRW-Regionalniederlassung Münsterland seit Baubeginn im August 2020 auf der knapp 2,5 Kilometer langen Strecke zwischen den beiden Orten gedauert. Unter anderem wurden circa 7000 Kubikmeter Boden aufgeschüttet, um den Radweg höhengleich an die vorhandene Fahrbahn anzupassen. Die Gesamtbaukosten des Projektes, die sich insgesamt auf 1,2 Millionen Euro belaufen, übernimmt dabei das Land Nordrhein-Westfalen. „Es ist schön, hier einen wertvollen infrastrukturellen Beitrag für die Menschen in der Region geleistet zu haben“, erklärte Manfred Ransmann, Leiter der Straßen.NRW-Regionalniederlassung Münsterland. Wie er noch zusätzlich betonte, wünsche er allen Nutzern des neuen Radweges immer eine gute und sichere Fahrt – die ersten Radler werden wohl das sonnige Wetter am Wochenende für eine Spritztour auf dem neuen Asphalt nutzen.

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