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Jugendbeirat der offenen Kinder- und Jugendarbeit Rosendahl zu Gast im Rathaus

Politische Beteiligung am Gemeindeleben

Rosendahl

Wenn man sich politisch einbringen will, dann am besten dort, wo auch Politik gemacht wird. Genau das dürfte sich der Jugendbeirat der offenen Kinder- und Jugendarbeit Rosendahl (OKJA) gedacht haben. Immerhin hat dieser nun den Sitzungssaal des Rathauses besucht – wo ihnen Bürgermeister Christoph Gottheil Rede und Antwort stand. Im Zuge des gemeinsamen Gesprächs konnten die Jugendlichen nicht nur hinter die Kulissen des Gemeinderates schauen, es folgte auch ein politischer Austausch über Themen, die die Rosendahler Jugendlichen besonders bewegen.

Von Leon Eggemann

Der Jugendbeirat der offenen Kinder- und Jugendarbeit Rosendahl war nun zu Gast im Sitzungssaal des Rathauses. Im Gespräch mit Bürgermeister Christoph Gottheil lag der Fokus vor allem auf der angestrebten Skate-Anlage in Osterwick. Foto: Foto: privat

Eines stand dabei besonders im Fokus: Die angestrebte Skate-Anlage, die in Osterwick entstehen soll. Einen entsprechenden Antrag auf die Realisierung des Projektes hatte die CDU-Fraktion zu Beginn des Jahres gestellt. „Ein guter Beweis dafür, dass unser erstes Treffen mit dem Jugendbeirat im vergangenen Oktober Früchte getragen hat“, freut sich Sebastian Nienhaus vom OKJA-Team. Schließlich hatten sich die Jugendlichen in diesem auf die Fahne geschrieben, sich für eine Skate-Anlage in Rosendahl einzusetzen. „Bei der CDU sind wir mit unserer Idee auf offene Ohren gestoßen. Der Stein ist nun ins Rollen gebracht worden“, erzählt der Sozialpädagoge. Bis die Skate-Anlage aber auch Wirklichkeit wird, ist noch ein wenig Geduld gefragt. „Wir wollen uns auf jeden Fall selbst Gedanken zur Gestaltung der Anlage machen und uns mit einbringen“, kündigt Nienhaus an.

Es ist ein Paradebeispiel dafür, wie sich der Jugendbeirat künftig am Gemeindeleben beteiligen will. „Dieser kann als eine Art Sammelbecken für Ideen bezeichnet werden“, so Nienhaus. Einen Grundstein für eine erfolgreiche Jugendbeteiligung in der Gemeinde Rosendahl haben sie schon vor Gründung des Jugendbeirates geschaffen. Schließlich steht seit dem vergangenen Sommer eine Miniramp im Darfelder Generationenpark. Die Anregungen von Jugendlichen dienten seinerzeit als erster Aufschlag für die Realisierung der Miniramp.

Weitere Anregungen sollen künftig folgen. Besprochen werden sollen diese in den nächsten Sitzungen des Jugendbeirates. Dieser trifft sich viermal jährlich, wie Nienhaus verrät. Eine feste Mitgliedschaft gibt es nicht, jeder könne sich mit einbringen, wie er ergänzt. „Wir haben momentan ein großes Übergewicht an Osterwicker und Holtwicker Jugendlichen, Darfelder sind also gerne gesehen.“ Gemeinsam sollen so nach und nach Projekte angestoßen werden, die Rosendahl für Jugendliche noch attraktiver machen.

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