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Rosendahler Bauhof hat in den Sommerferien viel zu tun

Regenmassen sorgen für massig Arbeit

Rosendahl

Durch Höpingen rollt aktuell schweres Gerät. „Mit Baggern wird das Grabenprofil wieder hergestellt“, informiert Bauhofleiter Stefan Averesch. Die heftigen Niederschläge der vergangenen Wochen hätten diese Maßnahme nötig gemacht. Während Osterwick und Holtwick verhältnismäßig gut weggekommen sind, haben die Starkregen-Ereignisse gerade in Oberdarfeld und Höpingen für Probleme gesorgt. „Zum Teil ist das Wasser über die Hofstellen und Stallungen gelaufen“, schildert Averesch. In Folge dieser Witterungsverhältnisse ist der Bauhof aktuell dabei, das Wegeseiten-Grabensystem zu überprüfen und gegebenenfalls nachzubessern – wie eben derzeit in Höpingen. „Mit breiteren Gräben können diese natürlich mehr Wasser aufnehmen“, ergänzt der Bauhofleiter. Darüber hinaus werde ein besserer Abflussprozess gewährleistet.

Von Leon Eggemann

Auch in diesem Jahr blieb die Gemeinde größtenteils – nicht so wie 2019 – vom Eichenprozessionsspinner verschont. Dies liegt auch an den vielen Niederschlägen in Rosendahl. Foto: Foto: Archiv

Doch nicht nur in Bezug auf Überschwemmungen macht die Wetterlage in Rosendahl den Bauhof-Mitarbeitern zu schaffen. Auch im Bereich der Grünpflege fallen durch den vielen Regen mehr Arbeiten an. „Wir kommen tatsächlich kaum hinterher. Der Rasen wächst wie verrückt“, staunt Averesch. Aber auch die Pflege sämtlicher Beete und Hecken fordert in diesem Sommer deutlich mehr Arbeitseinsatz. Daher sind derzeit neben dem Mitarbeitern des Bauhofs tagtäglich auch zwei externe Firmen mit im Einsatz, um der Grünpflege in der Gemeinde Herr zu werden. „Immerhin müssen wir nicht die Bäume und Pflanzen gießen. Das spart uns einige Zeit“, sieht er auch Positives in den vielen Niederschlägen. Zugleich steige auch wieder der Grundwasserspiegel. „Wie groß die Schäden sind, die von den vergangenen Hitze-Sommern angerichtet wurden, kann man heute noch sehen. Viele Bäume sind in dieser Zeit trocken gefallen“, so Averesch.

Ein weiterer altbekannter Schädling hat es in diesem Jahr ebenfalls schwer. Hat der Eichenprozessionsspinner vor allem 2019 noch für regelmäßige Einsätze des Bauhofs gesorgt, macht er dieses Jahr keine großartigen Probleme. Nur ein paar wenige Nester wurden im Gemeindegebiet entdeckt und beseitigt. „Wir haben vor dem Sommer begonnen, die Bäume mit Biozid zu bespritzen. Diese Maßnahme hat Früchte getragen“, erzählt Averesch. Hinzukommt, dass es der Eichenprozessionsspinner am liebsten trocken und warm hat. Verhältnisse, die dieser Sommer bisher eher weniger zu bieten hatte.

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