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Ferienlager Rosendahl kehrt begeistert aus österreichischem Bezau zurück

Rückblick auf ereignisreiche Wochen

Rosendahl

In müde, aber vor allem begeisterte Gesichter blickten Eltern, als sie ihre Kinder auf dem Parkplatz „Ächter de Kiärk“ in Osterwick begrüßen durften. Die Reisegruppe von 51 Kindern, neun Betreuern, vier Kochdamen und dem Küchenbullen Urban hatte in zwei Sommerferienwochen ein langersehntes und vor allem aufregendes Ferienlager in Bezau im Vorarlberger Land in Österreich verlebt, das unter den Bedingungen des eigens aufgestellten Hygiene- und Sicherheitskonzepts endlich wieder stattfinden konnte.

Zwei Wochen hat das Ferienlager Rosendahl im österreichischen Bezau verbracht. Nach Ankunft in der Heimat blickt das Lager darauf zurück – ein Highlight war unter anderem der Aufstieg auf den „Hohen Freschen“, der knapp 2000 Meter hoch ist. Foto: Fotos: privat

Bei wunderbarem Sommerwetter in der ersten Woche genossen die Teilnehmer die abwechslungsreichen Programmpunkte in vollen Zügen. Neben dem traditionellen Casinoabend, an dem sich alle Kinder und Betreuer festlich anziehen und das Ferienlager einläuten, einer Gondelfahrt auf die Baumgartenalpe, Volleyballmatches und Freibadbesuchen konnten die Betreuer vor allem mit den zahlreichen neuen Spielgeräten und Bastelmaterialien punkten, die extra angeschafft wurden: „Wir haben zum Beispiel Wikingerschach, ein Netz für Kleinfeldspiele, Spikeball oder eine T-Shirt-Druckerpresse gekauft, was alles extrem gut ankam. Ich habe eigentlich keine Mittagspause erlebt, in der die Kinder nicht am Netz standen und eine Partie Fußballtennis nach der nächsten gezockt haben,“ sagt Lagerleiterin Lena Meinker.

In diesem Urlaubsmodus neigte sich die erste Woche schnell dem Ende zu – allerdings nicht, bevor es für die Zweitageswanderer hieß, sich dem Anstieg zum 1846 Meter hohen Freschenhaus zu stellen. Doch der kräftezehrende Aufstieg hat sich gelohnt: Die kleine Wandergruppe konnte einen spektakulären Sonnenuntergang vom Gipfel des Hohen Freschen genießen, was die Anstrengung schnell vergessen ließ. „Der Ausblick vom Gipfel war beeindruckend. Als die Sonne unterging, hatte man ein richtiges 360-Grad-Panoramaerlebnis,“ zeigte sich Teilnehmer Levin Wissen begeistert. Bei Vollmond ging es dann zurück ins Matratzenlager und am nächsten Morgen über Schneefelder zurück ins Tal zum Rest der Truppe.

Viel schneller als erwartet stand dann in der Mitte des Ferienlagers das allseits beliebte Lagerschützenfest auf dem Programm. Das Lager lieferte sich an der Wasserpistole einen spannenden Wettkampf um die Krone. Den diesjährigen Titel sicherte sich Königin Pia Klein, die sich Tim Heilken zum König auserkor. Nach einem klassischen Schützenfest-Essen – Pommes mit Currywurst – putzten sich alle Kinder und Betreuer fein heraus, um bei der anschließenden Polonaise durch den Ortskern von Bezau zu glänzen.

Weitere Highlights hatte auch die zweite Woche zu bieten, unter anderem ein Tagesausflug zum Bodensee. Die Betreuer hatten für die gesamte Truppe Stand-Up-Paddling organisiert, bei dem sich die Kinder auf einem schwimmenden Board stehend mit dem Stechpaddel über den See bewegten und gegenseitige Angriffe fuhren. „Ich glaube, noch mehr Spaß als am Paddeln hatten die Kinder daran, die Betreuer vom Board zu schubsen,“ amüsierte sich Betreuerin Julia Hermeler.

Insgesamt blicken die Verantwortlichen zufrieden und glücklich auf die Ferienzeit in Österreich zurück. „Wir freuen uns, dass die Fahrt in diesem Jahr wieder möglich war, nachdem wir das Ferienlager im letzten Jahr coronabedingt absagen mussten,“ ließen Lagerleiter Lena Meinker und Marius Abel wissen. „Man hat den Kindern angemerkt, dass sie die gemeinsamen Erlebnisse mit Gleichaltrigen vermisst haben. Es war schön zu sehen, dass alle mal wieder so eine unbeschwerte Zeit miteinander verbringen konnten,“ so die Lagerleiter weiter.

7 Auch für das nächste Jahr kann das Team bereits eine Fahrt ankündigen. In den ersten beiden Ferienwochen (25. Juni bis 8. Juli 2022) geht es nach Eben im Pongau (Österreich).

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