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Im Generationenpark Holtwick entsteht ein öffentliches und barrierefreies WC

„Viel Herzblut“ in ein besonderes Projekt

Holtwick

(leg). Spätestens seitdem der Gemeinderat eine Finanzspritze zugesagt hat, ist klar, worauf der Heimat- und Kulturverein Holtwick im neuen Jahr seinen Hauptfokus richten wird. So soll im Generationenpark der Neubau eines öffentlichen und barrierefreien WCs inklusive Abstellraum entstehen. „Das wird natürlich das Projekt sein, in das besonders viel Herzblut fließen wird“, kündigt Markus Stroot, 1. Vorsitzender des Heimat- und Kulturvereins, an.

Da das WC im Torhaus nicht immer zugänglich ist, soll im Generationenpark Holtwick ein öffentliches und barrierefreies WC gebaut werden. Die Regie für den Bau übernimmt der Heimat- und Kulturverein. Foto: Foto: Archiv

Kein Wunder: Immerhin sieht sich der Verein in der Lage, die Regie für den Bau selbst zu übernehmen. Eingeplant sind dafür 553 ehrenamtliche Stunden – diese werden mit einem Wert von 8300 Euro beziffert. Die Gesamtkosten belaufen sich nach einer Kostenermittlung auf 114 000 Euro. 65 Prozent davon, also 74 100 Euro, werden mit mit Leader-Fördergeldern gestemmt. Darüber hinaus beteiligen sich die Sparkasse Westmünsterland mit 5000 Euro und die Gemeinde mit 23 000 Euro. Der Heimat- und Kulturverein zahlt einen Eigenanteil in Höhe von 3600 Euro.

„Läuft alles glatt, beginnen die Arbeiten im Frühjahr, ansonsten im Sommer“, erklärt Stroot. Wie dieser berichtet, habe man in Holtwick ebenso wie die Heimatvereine in den anderen beiden Rosendahler Ortsteilen, mit zahlreichen coronabedingten Absagen zu kämpfen. Darunter fallen unter anderem die Krippenfeier oder das Grünkohlessen.

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