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Nach drei Jahren ist Bernd Eink neuer Schützenkönig im Hegerort

Vom Oberst zum König

Holtwick

Drei Jahre konnte das gesellige Schützenfest in der Holtwicker Bauernschaft Hegerort nicht stattfinden. So war der Wettstreit an der Vogelstange um die neue Königswürde des über 350 Mitglieder zählenden Vereins ausgesprochen gut besucht. Die Gelegenheit, den alten König Karsten Riermann nach dreijähriger Regentschaft auf dem Thron abzulösen, nutzte der Oberst der Hegerorter Schützen Bernd Eink und nach nur 122 Schüssen musste der Vogel aufgeben. Das Publikum war begeistert, noch in der Oberstuniform bekam Eink die Schützenkette umgelegt.

Von Christian Tiepold.

Der neue Thron des Schützenvereins Hegerort: In der Mitte das Königspaar Lisa Schulze Niehoff und Bernd Eink, umrahmt von den Ehrenpaaren Claudia Kolkmann mit Berthold Schulze Niehoff (l.) und Judith Mönstermann mit Manfred Kolkmann und eskortiert von den beiden Königs-Adjutanten Markus Terwey (links) und Bernd Kortbus. Foto: Foto: Christian Tiepold

Auch das Wetter spielte mit, dicke Wolken machten um den Festplatz einen Bogen und stattdessen sorgten die Wasserpistolen der Kinder für Abkühlung, während der Musikzug der Freiwilligen Feuerwehr Legden für die professionelle musikalische Begleitung der Veranstaltung sorgte. Der frischgebackene neue Regent nahm noch letzte Glückwünsche entgegennahm, da wurde im Hintergrund bereits um den Titel des Bierkönigs weitergeschossen. Mit dabei auch etliche weibliche Vereinsmitglieder, denn im fortschrittlichen Schützenverein Hegerort können seit Jahren auch Frauen Königswürden erwerben. Mit dem 78. Schuss wird mit Tobias Kühlkamp doch wieder ein Mann Stubbenkönig.

Da der Oberst nicht gleichzeitig Schützenkönig sein kann, wurde der 2018 aus dem Amt geschiedene ehemalige Oberst Willi Kortbus reaktiviert. Für diesen war es überhaupt kein Problem auch nach vierjähriger Pause wieder hoch zu Ross die stolze Parade anzuführen.

Am Abend wurde der Königsball ausgelassen im festlich geschmückten Zelt zu den Klängen der Tanz- und Partyband Spotlight aus Epe gefeiert. Das war nach drei Jahren mehr als nötig.

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