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Nicole Jasper hat die Leitung des katholischen Kindergartens in Osterwick übernommen

„Wurde von Anfang an gut aufgenommen“

Osterwick. Erste Erfahrungen konnte Nicole Jasper in den ersten knapp zwei Monaten im Kindergarten Ss. Fabian und Sebastian in Osterwick schon machen. Zunächst noch in Zusammenarbeit mit Eva Lange, ehe sie die alleinige Leitung übernommen hat. Im Gespräch mit Redaktionsmitglied Leon Eggemann spricht die 27-Jährige über das Kennenlernen mit den Kindern, besondere Herausforderungen und Ziele in der kommenden Zeit.

Allgemeine Zeitung

Hat am 1. Mai die Leitung des Kindergartens Ss. Fabian und Sebastian in Osterwick übernommen und beerbt damit Eva Lange: Nicole Jasper Foto: Leon Eggemann

Frau Jasper, haben Sie sich noch gut eingelebt?

Jasper: Ja auf jeden Fall. Man ist natürlich noch täglich dabei, sich einzuleben. Es gibt immer wieder Situationen, die man zum ersten Mal als Leiterin erlebt, aber mittlerweile hat sich alles eingependelt. Ich wurde von Kollegen, Eltern und dem Verbundleiter von Anfang an gut aufgenommen.

Und was haben die Kinder zum neuen Gesicht gesagt?

Jasper: Das ist aktuell noch etwas schwierig. Durch die coronabedingte feste Gruppentrennung habe ich noch nicht so viel Kontakt zu den Kindern. Aber ich bin natürlich schon einmal rumgegangen und habe mich ihnen vorgestellt. Auch im Alltag begegnet man immer wieder den Kindern, sie nehmen einen wirklich offen und herzlich auf. Ihnen haben Eva Lange und ich auch direkt den Übergang von Eva zu mir erklärt. Das haben sie auch direkt verstanden.

Wie wichtig war es für Sie, noch einen Monat an der Seite einer Kollegin erste Erfahrungen als Leiterin sammeln zu können?

Jasper: Dieser Monat zusammen war wirklich gold wert und konnte einem auch die ein oder anderen Angst nehmen. Von wichtigsten Verfahrensweisen in administrativen Tätigkeiten bis hin zu alltäglichen Tipps und Tricks habe ich schon so eine ganze Bandbreite kennenlernen können. Aber es gibt auch Herausforderungen, die man alleine bewältigen muss.

Was wäre das zum Beispiel?

Jasper: Als Leitung ist man das Bindeglied zwischen den Bedürfnissen der Kollegen, Eltern und Kinder. Gerade in der Pandemie müssen viele Einschränkungen in Kauf genommen werden – unter anderem eine Reduzierung an Betreuungszeit. Das ist für alle Beteiligten nicht leicht. Hier zu vermitteln und die Hintergründe der Regelungen verständnisvoll erklären ist eine Herausforderung.

Mit Blick auf die sinkenden Fallzahlen: Was soll in der nächsten Zeit im Kindergarten wieder aufgegriffen werden?

Jasper: Also erst einmal soll der Alltag wieder normal ohne die strikte Gruppeneinteilung und mit regulären Zeiten laufen. Das würde den Eltern und Erzieher mit Sicherheit viel Druck und Belastung nehmen.

Wie kann den Kindern darüber hinaus das beste Kita-Erlebnis ermöglicht werden?

Jasper: Wichtig ist es mir, dass die Kita ein guter Bildungsort für die Kinder ist. Dafür brauchen sie Platz zum Spielen und Lernen. Dazu muss die Kommunikation zwischen Erzieher-team und Leitung stimmen. Ich verstehe uns als eine Einheit, die gemeinsam einen Weg findet, damit die Kinder auch Spaß dabei haben, in die Kita zu kommen.

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