Zwölfjährige in der SAT1-Show „The Voice Kids“

Alma singt im Halbfinale

Everswinkel

Der Traum von Alma Lawong lebt weiter. Die Zwölfjährige aus Everswinkel hat nach der „Blind Audition“-Runde, bei sie alle vier Jury-Buzzer verbuchen konnte, auch die „Battle“-Runde bei den Voice Kids auf SAT1 gemeistert und sich im Team von Wincent Weiß gegen Lorena und Fabio durchgesetzt. Jetzt steht sie im Halbfinale der Casting-Show.

Klaus Meyer

Samstag im Halbfinale bei „The Voice Kids“: Alma Lawong aus Everswinkel. Foto: SAT.1/Claudius Pflug

Und das steigt am morgigen Samstag um 20.15 Uhr auf SAT1. Ob sie auch noch die letzte Hürde überspringt und ins Finale kommt, das gleich am Sonntag folgt?

Schon jetzt kann sie richtig stolz sein auf den eigenen Erfolg. Es unter Tausenden von Bewerbern bis ins Halbfinale geschafft zu haben, ist ein Riesenerfolg – zumal sich beim diesjährigen Kids-Jahrgang zahlreiche Ausnahmetalente tummeln. Für Alma war das Battle – das erste der 9. Staffel überhaupt – eine Herausforderung. „Da habe ich schon Respekt vor, dass man da dann im direkten Vergleich mit zwei anderen steht“, hatte sie im WN-Gespräch eingeräumt. Und: Den Song konnte sie sich diesmal nicht aussuchen. Das machte Wincent Weiß.

„Sowieso“ von Mark Foster sollte es sein. Foster hatte dazu eigens noch einen Video-Gruß geschickt. Deutscher Text, Sprechgesang – nicht unbedingt auf der Lieblingssong-Liste der Zwölfjährigen. Aber sie bewies Steh- und Durchsetzungsvermögen, lieferte mit ihren beiden Mitbewerbern im Battle „eine wahnsinnige Show ab“, wie es bei SAT1 heißt. „Alma, Fabio und Lorena sind für mich das absolute Gute-Laune-Battle“, sagte Wincent über seine drei Talente. Letztendlich musste er sich für ein Talent entscheiden, das das Ticket für die „Sing-Offs“ erhielt. Die Wahl fiel auf Alma.

Alma Lawong

Unabhängig wie die Geschichte endet, ob im Halbfinale oder im Finale – das einmalige Gefühl, auf der großen Voice-Kids-Bühne gestanden zu haben, kann ihr keiner mehr nehmen. Es ist ein Casting-Format, das ihr und auch Mutter Claudia Lawong zusagt. „Dass es wirklich nur um die Stimme geht – das erkennt man schon am Konzept der Blind Auditions. Da hat man wirklich das Gefühl, dass es nicht darum geht, irgendwie einen blöden Satz aus den Kindern herauszukitzeln und das für die Einschaltquoten zu nutzen, sondern super Talente zu fördern“, lobt Alma das Format. Bei anderen Casting-Shows habe sie schon das Gefühl gehabt, dass es gar nicht unbedingt um die Stimme ging. Claudia Lawong, selbst Sopranistin, Stimmbildnerin, Kirchenmusikerin und Klavierlehrerin, sieht noch einen weiterreichenden Vorteil. „Die Casting-Shows haben schon eins für sich: Die haben die Leute wieder zum Singen gebracht. Das finde ich bei The Voice Kids so schön, die Lust an der Musik. Wir sind jetzt nicht bei einer Talentshow wie Jugend musiziert, sondern das ist eine Musikshow und die soll Bock machen.“

Die Musik wird für Alma weiter wichtig bleiben. „Ich hoffe natürlich, dass Musik in meinem Leben noch eine Rolle spielen wird. Aber da bin ich mir auch ganz sicher. Ich werde immer singen, auch wenn es zu Hause im Kleinen ist. Musik macht mir einfach super viel Spaß und man kann durch Musik so viel lernen. Musik ist so vielfältig und man kann ausdrücken, was man gerade denkt.“

Startseite