Freckenhorster Herbst: Tausende Menschen flanieren auf gesperrter Ortsdurchfahrt

Eintauchen in „Wohlfühlatmosphäre“

Freckenhorst

Bei überwiegend trockenem Wetter verwandelten mehrere Tausend Menschen die Stiftsstadt am Wochenende in eine riesengroße Fußgängerzone und genossen – wie es Christian Murrenhoff (Vorsitzender der Werbegemeinschaft) formulierte – die Freckenhorster Wohlfühlatmosphäre. Bei der offiziellen Eröffnung am Samstagmorgen dankte Murrenhoff vor allem den heimischen Vereinen, die mit ihrem Engagement das beliebte Volksfest wesentlich bereichern und ermöglichen würden.

Stephan Ohlmeier

Stelzenartistik in der Innenstadt: Stelzenläuferin Aurora überraschte die kleine Emma. Foto: Stephan Ohlmeier

Eine hervorragend frequentierte Trödlermeile, zufriedene Händler sowie Schnäppchenjäger. Ein voller Erfolg war am Wochenende das Volksfest, Freckenhorster Herbst, das zum 33. Mal stattfand. Bei überwiegend trockenem Wetter verwandelten mehrere Tausend Menschen die Stiftsstadt in eine riesengroße Fußgängerzone und genossen – wie es Christian Murrenhoff (Vorsitzender der Werbegemeinschaft) formulierte – die Freckenhorster Wohlfühlatmosphäre.

Bei der offiziellen Eröffnung am Samstagmorgen dankte Murrenhoff vor allem den heimischen Vereinen, die mit ihrem Engagement das beliebte Volksfest wesentlich bereichern und ermöglichen würden. Zugleich sei die Herbstwoche ein Beleg für die zwei Märkte, wie sie Freckenhorst in früheren Tagen abhalten durfte. „Halten wir die Tradition aufrecht“, wünschte sich auch die stellvertretende Bürgermeisterin Doris Kaiser. Dazu gehöre es aber auch, sowohl zum Freckenhorster Herbst als auch zum Krüßingfest eine attraktive Kirmes auf die Beine zu stellen. Doris Kaiser hoffte, dass es auch in Zukunft gelingt, Schausteller in die Stiftsstadt zu locken.

Nach den Ansprachen wurde Elisabeth Richter die Ehre zu teil, das erste Fass Bier anzuschlagen. In ihrer Laudatio würdigte Doris Kaiser besonders deren Engagement um die Integration von Flüchtlingen. Unter anderem habe Elisabeth Richter das Integrationscafé mitgegründet und enge Kontakte zu den Neubürgern aufgebaut. Aber auch als Vorsitzende der Radsportgemeinschaft sowie vielen weiteren Funktionen setze sie sich für ihre Mitmenschen und für Freckenhorst ein.

„Ganz besonders wünsche ich mir hier in Freckenhorst und der Welt Zivilcourage“, sagte Elisabeth Richter. Bei all den schlechten Nachrichten in der Welt könne man gemeinsam die Welt ein kleines bisschen besser machen. Ferner war es ihr ein Anliegen, Werbung für die Flüchtlingsarbeit zu machen: „Ich habe wunderbare Menschen kennengelernt und es bereichert das Leben. Man bekommt ganz viel zurück.“

Das Herz des Volksfestes war am Wochenende natürlich die Trödelmeile. Auf mehr als zwei Kilometer Länge boten insgesamt rund 1000 Trödler alles an, was das Herz begehrt. Bereits am frühen Samstagmorgen wimmelte es in den Straßen von Neugierigen, die auf der Jagd nach unentdeckten Schätzen und den besten Schnäppchen waren. Zwischen den einzelnen Trödelständen bereicherten zahlreiche Freckenhorster Vereine und Institutionen sowie Kleinkünstler das Geschehen.

Jede Menge Spaß und Abwechslung gab es auch auf dem Stiftsmarkt, wo Karussells, Autoscooter und Zuckerwatte Kinderherzen höherschlagen ließen. Ein weiterer Publikumsmagnet war die Neuauflage der Highland Games auf der Dechaneistraße. In den verschiedenen Disziplinen brauchten die Teams viel Kraft und Ausdauer, hatten aber auch eine Menge Spaß. Ferner präsentierten einige Unternehmen auf einer kleinen Gewerbemeile in der „Neuen Mitte“ ihre Produkte und Dienstleistungen.

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